96 nach Niederlage gegen Augsburg enttäuscht

Hannover 96 verlor am Samstag mit 1:3 (1:2) gegen den FC Augsburg und ist mittlerweile seit vier Spielen ohne Sieg. Im Anschluss an die Partie sprach Sportchef Horst Heldt eine Warnung aus.

„Wir müssen aufpassen“, sagte der Verantwortliche, damit „wir nicht in einen freien Fall kommen“. Alle beim Tabellen-12., und da schloss sich Heldt ausdrücklich mit ein, müssten trotz der sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang jetzt „aufmerksam sein“. Die klare Forderung: Der „Fokus“ soll im Saisonendspurt wieder „auf Fußball ausgerichtet sein“.

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Heldts Ansage nach den Gegentreffern von Michael Gregoritsch (26./83.) und Gojko Kačar (45.+2) deutet an, dass dies in Hannover zuletzt nicht immer der Fall war. Seine eigene Zukunft, der Streit der Fans mit dem mächtigen Präsidenten Martin Kind im Ringen um eine Ausnahmegenehmigung von der so genannten 50+1-Regel haben in Niedersachsen offenbar Spuren hinterlassen. Hannover schafft es jedenfalls nicht mehr, über 90 Minuten sein druckvolles Spiel aufzuziehen. Die nächsten Gegner heißen Dortmund und Leipzig.

Breitenreiter fehlt die Leichtigkeit

Die „Leichtigkeit ist abhanden gekommen“, musste auch Trainer Andre Breitenreiter zugeben, der nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Salif Sane (37.) nur kurz auf Punkte hoffen durfte: „Wir sind am Limit.“ Und wenn Hannover wie gegen Augsburg in allen Bereichen „ein paar Prozentpunkte weniger“ zeigt, „reicht es nicht“ in der Bundesliga. Auch Felix Klaus fand in seiner Analyse deutliche Worte: „Heute war es einfach ein scheiß Spiel von uns. Fertig. Aus.“

(sid)