Abraham „voller Vorfreude“ auf Schalke

Eintracht Frankfurt hat sich unter Niko Kovač zu einem echten Spitzenteam gemausert. In der Liga spielen die Hessen vorne mit, und auch im DFB-Pokal hat die Mannschaft beste Chancen. Am Mittwochabend (20.45 Uhr) steht das Halbfinale gegen den FC Schalke 04 an – Kapitän David Abraham teilte seine Gedanken zum Duell.

„Es geht um den Einzug in ein Finale, also um etwas ganz Großes. Wir können das zum zweiten Mal in Folge schaffen. Die Mannschaft weiß das, deswegen haben wir derzeit 100 Prozent positive Energie und 100 Prozent Konzentration auf das Match“, versprach der Argentinier in einem auf der Vereinshomepage veröffentlichten Interview. Bereits in der letzten Saison standen die „Adler“ im Endspiel des Wettbewerbs. Damals mussten sie sich allerdings schlussendlich mit 1:2 dem BVB geschlagen geben. Dennoch sei dieses Spiel „ein sensationelles Erlebnis“ gewesen, betonte Abraham.

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Der Innenverteidiger fuhr fort, gegen Schalke werde es „richtig hart“. „Wir wissen um die Stärke der Schalker: Sie haben viele groß gewachsene Spieler, sind sehr zweikampfstark und stehen hinten gut. Wir hingegen müssen in der Abwehr wieder zu den Basics zurück. Momentan kassieren wir besonders auswärts zu viele Gegentreffer“, begründete er. Dennoch schätze er die Chancen hoch ein, sagte er, sich eines altbekannten Ausspruchs bedienend: „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze.“

Fabián kann Frankfurt weiterhelfen

Extremen Druck angesichts der kommenden Aufgabe verspüre er nicht, wie seine Teamkollegen auch, versicherte Abraham. Im Gegenteil, alle seien „voller Vorfreude“, erklärte der 31-Jährige. Sicherlich hilfreich am Mittwoch wird Marco Fabián sein. Der Mexikaner hat sich von einer langwierigen Verletzung erholt und steht wieder voll im Saft. Beim 1:4 gegen Bayer Leverkusen am Samstag traf er erstmals nach seiner Zwangspause. „Wir alle wissen, was wir an ihm haben. Er ist ein Spielertyp, der eine etwas andere Note in unser Spiel bringt. Einer, der aus einer ungefährlichen Situation auch etwas kreieren kann“, sagte Abraham über seinen Mannschaftskameraden.