Adams: „Wegen Kuffour damals Bundesliga geschaut“

Foto: Fabrice Coffrini/AFP/Getty Images

Bescheiden und lernwillig gibt sich Kasim Adams nach seinem Wechsel zur TSG Hoffenheim. Zunächst mal wolle er sich möglichst schnell an den Fußball der Sinsheimer und die Bundesliga gewöhnen, sagt der TSG-Neuzugang.

Acht Millionen Euro hat Hoffenheim für Adams’ Dienste an die Young Boys aus Bern überwiesen (Lattenkreuz berichtete). Helfen soll der Innenverteidiger vor allem mittelfristig. Die bei der TSG zumeist praktizierte Dreierkette etwa sei ihm noch relativ unbekannt, räumte Adams gegenüber dem Kicker ein: „Aber ich gebe mein Bestes, um möglichst schnell dem Team auch in diesem System helfen zu können. Es ist nicht so schwer, ich muss nur beachten, was genau der Coach will.“

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Bei den Sinsheimern wird sich der 23-Jährige ohnehin erst mal hinten anstellen müssen. Neben Adams verfügt die TSG mit Kevin Vogt, Benjamin Hübner, Kevin Akpoguma, Håvard Nordtveit, Ermin Bičakčić sowie Stefan Posch und Justin Hoogma über ein großes Angebot für die Defensivzentrale. Hoffenheim sei einerseits „eine sehr große Herausforderung“, erklärte Adams, zugleich sei es aber auch „der richtige Ort für mich, um den nächsten Schritt zu machen in meiner Karriere“. Die Bundesliga habe er bereits als Kind verfolgt, berichtete der Ghanaer weiter: „Gerade wegen Sammy Kuffour haben wir damals Bundesliga geschaut und Bayern München unterstützt. Es ist eine große Ehre und ein Traum für mich, jetzt in der Bundesliga zu spielen.“