Akolo bleibt trotz Reservistenrolle gelassen

Seit Tayfun Korkut beim VfB Stuttgart die Verantwortung hat, ist Chadrac Akolo nur noch zweite Wahl. Wechselgedanken aber hegt der Offensivspieler nach eigenen Angaben nicht.

„Die Situation ist schwierig, aber ich habe das schon in Sion erlebt, dadurch besitze ich nun mehr Größe, wie ich darauf reagieren soll“, erklärte Akolo dem Kicker. Über einen vorzeitigen Abschied aus Stuttgart denke er derzeit „überhaupt nicht“ nach. Nun reist er ohnehin erst mal mit dem kongolesischen Nationalteam zu den Länderspielen gegen Tansania. „Wenn ich wiederkomme, wird man sehen, was passiert. Aber was auch kommt, ich werde ruhig bleiben“, kündigte der 22-Jährige an.

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Unter Korkut saß Akolo zunächst dreimal auf der Bank, nachdem er unter Vorgänger Hannes Wolf noch regelmäßig Spielzeit gesammelt hatte. In den vergangenen vier Partien reichte es zumindest zu Kurzeinsätzen des Angreifers. Insgesamt lief Akolo bislang 20-mal in der Bundesliga für den VfB auf und schoss dabei vier Tore. Der Vertrag des Offensivspielers, der im vergangenen Sommer für sechs Millionen Euro aus Sion geholt wurde, läuft noch bis 2021.