Baba: „Ich habe den Trainer sofort geliebt“

Abdul Rahman Baba ist seit diesem Winter zurück beim FC Schalke 04. Schon in der Hinrunde der Vorsaison war der Linksverteidiger für Königsblau aktiv, erlitt im Januar 2017 aber einen Kreuzbandriss. Nach überstandener Verletzung liehen die „Knappen“ den Ghanaer erneut vom FC Chelsea aus.

Die Entscheidung, zu Schalke zurückzukehren, sei Baba „extrem leichtgefallen“, wie er in einem vereinsinternen Interview betonte. „Ich habe mich im vergangenen Jahr auf Schalke sehr wohl gefühlt. Die Menschen hier leben und lieben ihren Verein, die Mannschaft hat einen großartigen Charakter und die Verantwortlichen sind sehr engagiert“, führte der Verteidiger aus. Der 23-Jährige habe mit verschiedenen Spielern des S04 auch nach seinem temporären Abgang Kontakt gehabt. „Die Jungs haben fast jeden Tag geschrieben, dass ich zurückkommen soll, dass ich in der Kabine fehle. Auch Christian Heidel und Sportdirektor Axel Schuster haben sich regelmäßig gemeldet und gefragt, wie es mir geht“, erklärte Baba.

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Es sei „auf jeden Fall“ Babas Wunsch gewesen, auch über die Saison hinaus bei Königsblau zu bleiben. „Ich möchte der Mannschaft auch in der kommenden Spielzeit helfen und ein Teil des Teams sein, das hier etwas aufbaut“, erklärte der Abwehrmann, der Schalke einen „sehr guten Weg“ attestierte. Großen Anteil an Babas Rückkehr hatte Trainer Domenico Tedesco. Das Gespräch mit dem Coach sei „überragend“ gelaufen, sagte der Ghanaer und betonte: „Nach nicht einmal einer Minute war ich absolut von ihm überzeugt, ich habe den Trainer sofort geliebt.“ S04 könne sich „glücklich schätzen, einen so tollen Trainer zu haben“.

McKennie zurück im Lauftraining

Schon in Kürze will Baba Teil des Kaders sein. Er hoffe, dass er „in den nächsten Tagen eine Option sein kann“. Wann es soweit sei, entscheide letztlich Tedesco. „In den vergangenen zwei Wochen habe ich sehr hart gearbeitet, um noch etwas Rückstand aufzuholen. Ich brauchte noch etwas Kraft, etwas Power“, gestand der Abwehrmann ein. Als Saisonziel nannte der 23-Jährige den internationalen Fußball. Außerdem sei es Babas Traum, „das DFB-Pokalfinale in Berlin zu erreichen“. „Frankfurt ist sicherlich ein starker Gegner, aber ich glaube daran, dass wir es schaffen werden“, sagte er.

Ebenfalls bald wieder eine Option sein wird Weston McKennie. Der Mittelfeldmann zog sich beim 1:1-Unentschieden gegen Hannover 96 eine Teilruptur des Innenbandes zu, konnte am Dienstag aber wieder am Lauftraining teilnehmen. Geschätzt wurde eine Ausfallzeit von sechs Wochen, von denen der US-Amerikaner inzwischen rund drei überstanden hat. Yevhen Konoplyanka, Amine Harit und Cedric Teuchert fehlten am Dienstag aufgrund einer Viruserkrankung.