Bailey: „Viel besser kann es nicht laufen“

Die Entdeckung der laufenden Saison hört auf den Namen Leon Patrick Bailey. Vor einem Jahr vom KRC Genk nach Leverkusen gewechselt, entwickelt sich der Flügelspieler aus Jamaika zu einem der besten Bundesliga-Spieler.

„Das war ein schönes Tor“, sagte der Angreifer nach seinem achten Saisontor, ehe er Bayer im selben Atemzug eine Liebeserklärung machte: „Ich fühle mich in Leverkusen sehr wohl und die Chemie in der Mannschaft stimmt. Viel besser kann es nicht laufen. Ich kann versprechen, dass ich bis zum Saisonende bei Bayer spiele.“

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Glaubt man seinen Worten, werden weder er noch Bayer bei einem Traumangebot vom FC Chelsea, der angeblich 40 Millionen Euro Ablöse für einen Wechsel im noch bis Mittwoch offenen Transferfenster bieten soll, schwach. Ob Bailey auch in der kommenden Saison unter dem Bayerkreuz spielt, ließ er aber trotz seines Vertrages bis 2022 offen: „Im Fußball weiß man nie.“ Eine Teilnahme an der Champions League würde die Leverkusener Chancen aber deutlich erhöhen.

„Irre, was der Junge Woche für Woche zeigt“, sagte Sportchef Rudi Völler kopfschüttelnd. Nationalspieler Julian Brandt, der indirekt am Führungstreffer von Bailey beteiligt war, ergänzte: „Er war heute wieder einmal der Dosenöffner für uns.“ Bailey hingegen hob die Mannschaftsleistung hervor. „Wir können diese Saison noch einiges erreichen“, sagte der Jamaikaner. Trainer Heiko Herrlich dämpfte die Euphorie um Topscorer Bailey ein bisschen: „Ich stimme nicht in die Jubelarien ein. Er war heute gut, muss aber noch viel lernen.“

(sid)