Bargfrede: „Wir können die Tabelle lesen“

Bei der 2:4-Niederlage gegen Tabellenführer FC Bayern München zeigte der SV Werder Bremen erneut eine ansprechende Leistung, ging aber leer aus. Mittelfeldspieler Philipp Bargfrede warnt vor Zufriedenheit.

Schon gegen die TSG 1899 Hoffenheim (1:1) am Spieltag zuvor hatte die Elf von Trainer Florian Kohfeldt besonders in der zweiten Halbzeit überzeugt und nach dem respektablen Auftritt beim Rekordmeister erneut Lob eingeheimst. Auch Bargfrede erkannte „Fortschritte im Spiel mit dem Ball“, fokussierte sich aber lieber auf die nackten Zahlen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass unsere Sinne geschärft sind. Wir wissen, was Sache ist, wir können die Tabelle lesen. Das ist auch aus den Aussagen nach dem Spiel deutlich geworden“, betonte der dienstälteste Werder-Profi.

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Die Grün-Weißen belegen weiterhin den Relegationsplatz. Schlusslicht 1. FC Köln ist nach dem Sieg im Kellerduell gegen den Hamburger SV bis auf vier Punkte an Bremen herangerückt, während der 1. FSV Mainz 05 durch den Sieg gegen den VfB Stuttgart jetzt vier Punkte Vorsprung auf den SVW hat. Deshalb fordert Bargfrede nach der unübersehbar guten spielerischen Entwicklung Zählbares in den kommenden Wochen. „Wir stecken unten drin und die Ergebnisse stimmen noch nicht. Uns reicht es nicht, gut auszusehen“, mahnte der 28-Jährige. Am kommenden Samstag (18.30 Uhr) hat Werder im Heimspiel gegen Hertha BSC drei Punkte bitter nötig.