Bartra eklärt seinen Weggang vom BVB

Im Winter wechselte Marc Bartra von Borussia Dortmund zu Betis Sevilla. Nun erklärte der Innenverteidiger, dass er in Dormtund keine Perspektive mehr auf Einsatzzeiten sah und deshalb nach Spanien zurückkehrte.

Nach dem Trainwerwechsel von Peter Bosz zu Peter Stöger war Bartra außen vor. In den letzten fünf Spielen der Hinrunde fand er keine Berücksichtigung, Stöger setzte auf Ömer Toprak und Sokratis in der Abwehrzentrale. Für den Spanier ein Grund, die Reißleine zu ziehen. „Ich hatte ein sehr gutes erstes Jahr in Dortmund, ebenso wie die erste Hälfte des Zweiten. Aber im letzten Monat mit Peter Bosz haben wir nicht mehr gewonnen. Das war ein sehr merkwürdiger Monat“, berichtete Bartra im Interview mit der spanischen Sport und erklärte: „Dann wurde ein neuer Trainer geholt. Er hat mich nicht mehr aufgestellt. Und da ich keine Saison verlieren wollte, dachte ich, dass das ein guter Schritt wäre.“

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Leicht fiel ihm die Entscheidung nicht, der 27-Jährige galt in Dortmund als Publikumsliebling. Doch am Ende überwogen die Argumente für einen Wechsel nach Sevilla. „Ich musste mich schnell entscheiden – ohne Zeit zu haben, gründlich nachzudenken. Aber da war etwas, das mir gesagt hat, dass ich herkommen solle“, meinte Bartra und ergänzte, dass auch der Zuspruch der Betis-Fans seine Entscheidung beeinflusst habe: „Alles summierte sich dazu, herzukommen.“ Bislang hat sich die Rückkehr nach Spanien für den Defensivakteur ausgezahlt. In allen acht Rückrundenspielen seit seiner Ankunft stand er in der Startelf.