Batshuayi nach Debüt gleich in der Elf des Spieltags

Was für ein Einstand von Michy Batshuayi: Mit seinem Doppelpack beim Debüt für Borussia Dortmund hat sich der Angreifer prompt in die Elf des Spieltags geschossen. Ebenfalls dabei ist BVB-Teamkollege Jeremy Toljan. Jeweils zwei Spieler stellen am 21. Spieltag zudem der FC Bayern München und der FC Augsburg.

Torwart: Tobias Sippel
Nicht häufig bekommt Tobias Sippel bei Borussia Mönchengladbach die Chance, seine Klasse unter Beweis zu stellen. In Abwesenheit von Yann Sommer bewies der 29-Jährige am Samstag gegen Leipzig jedoch seine Bundesliga-Tauglichkeit. Insbesondere bei den Distanzschüssen von Marcel Sabitzer zeigte Sippel mehrfach starke Paraden. Sechsmal parierte er insgesamt. Bitter war daher insbesondere für den Keeper, dass die „Fohlen“ die Partie dennoch mit 0:1 verloren – beim späten Gegentor Ademola Lookmans war Sippel allerdings chancenlos.

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Linke Verteidigung: Jeremy Toljan
Sonderlich zufrieden waren sie in Dortmund bislang noch nicht mit Jeremy Toljan. Der im Sommer zur Borussia gewechselte Linksverteidiger nämlich war im Saisonverlauf bereits mehrfach die Defensivschwachstelle des BVB. Tadellos war nun aber sein Auftritt beim 3:2 gegen Köln. Insbesondere offensiv schaltete sich der 23-Jährige immer wieder ein, aus einem seiner Vorstöße resultierte das 1:0 Michy Batshuayis.

Innenverteidigung: Mats Hummels und Jonathan Tah
So kann ein Comeback laufen: Mehrere Wochen hatte Mats Hummels dem FC Bayern München aufgrund gesundheitlicher Probleme gefehlt. Am Samstag nun gab der Verteidiger gegen Mainz sein Comeback – und war prompt der beste Münchner auf dem Feld. Dass dem Rekordmeister ein mäßiger Auftritt zum 2:0-Sieg reichte, verdankte er insbesondere Hummels. Die zahlreichen Mainzer Vorstöße nämlich fing der 29-Jährige immer wieder ab und ließ Alexandru Maxim, Yoshinori Mutō und Levin Öztunali kaum eine Chance. Gerade mal zwei Zweikämpfe musste Hummels verlorengeben. Nicht minder engagiert ging am Samstag Jonathan Tah zu Werke. Gewohnt resolut trat der 21-Jährige in Freiburg auf und räumte nahezu alles ab, was in Richtung des Tores von Bayer 04 Leverkusen kam. Mit bärenstarker Zweikampfführung sorgte Tah dafür, dass sich die „Werkself“ beim 0:0 zumindest über einen Punkt freuen durfte.

Rechte Verteidigung: Lukas Kübler
Auf einen erneuten Geniestreich von Leon Bailey hatten die Leverkusen-Fans am Samstag gehofft. Gegen die Abwehr des SC Freiburg nämlich fand Bayer kaum mal ein Durchkommen. Doch auch der Jamaikaner war im Breisgau ohne Punch – und das lag maßgeblich an Lukas Kübler. Der Freiburger Rechtsverteidiger nämlich heftete sich immer wieder an Baileys Fersen und nahm den 20-Jährigen damit völlig aus dem Spiel. Nach 65 Minuten nahm Bayer-Coach Heiko Herrlich seinen entnervten Schützling sogar vom Feld. Doch auch Julian Brandt fand gegen Kübler kein Durchkommen.

Defensives Mittelfeld: Thomas Delaney
Vor allem als eine defensive interpretierte Thomas Delaney seine Aufgabe am Samstag. Fast schon als dritter Innenverteidiger agierte der Sechser nämlich gegen Schalke. Und mit dieser Ausrichtung fuhr der SV Werder Bremen glänzend. Die Offensive der „Knappen“ kam kaum Mal zu Zug, erst ein Torwartfehler Jiri Pavlenkas brachte die Norddeutschen in Rückstand. Dank zweier Tore in der Schlussphase jedoch gab es den 2:1-Sieg – und einen großen Schritt zum Klassenerhalt.

Linkes Mittelfeld: Franck Ribéry
Mal wieder für einen neuen Vertrag empfehlen muss sich Franck Ribéry dieser Tage – und der Franzose lässt keinen Zweifel daran, auch mit 34 Jahren noch allerhöchste Qualität abrufen zu können. Wie in besten Tagen wirbelte Ribéry am Samstag beim 2:0 des FC Bayern München gegen Mainz. Mit einem schönen Dropkick zur Führung brachte er den Sieg überhaupt erst auf die Schiene.

Offensives Mittelfeld: Ja-Cheol Koo
Im Jahr 2018 läuft es endlich wieder bei Ja-Cheol Koo: Nachdem dem Südkoreaner in der Hinrunde kein einziger Treffer geglückt war, durfte er in der Rückrunde bereits deren zwei bejubeln. Nach seinem Tor gegen Hamburg (1:0) legte Koo nun gegen Frankfurt nach. Mit dem technisch feinen Führungstreffer brachte der 28-Jährige den 3:0-Sieg auf den Weg, der die Schwaben auf Platz sieben katapultierte.

Rechtes Mittelfeld: Marcel Heller
Mit besonderer Motivation war Marcel Heller gegen den Ex-Klub gestartet – und durfte sich nach dem 3:0 des FC Augsburg als einer der Matchwinner feiern lassen. Die zahlreichen Sprints Hellers sowie die Rochaden mit Caiuby auf der linken Seite nämlich machten der Frankfurter Hintermannschaft das Leben mächtig schwer. Beinahe hätte es für den 31-Jährigen sogar mit dem Premierentreffer für den FCA geklappt, kurz nach der Pause allerdings war er an Lukáš Hrádecký gescheitert.

Sturm: Michy Batshuayi und Mario Gómez
Besser hätte es für Michy Batshuayi nicht laufen können. Sein Debüt für Borussia Dortmund nämlich krönte der Belgier am Freitagabend gleich mal mit zwei Toren. Nach dem 3:2 des BVB gegen Köln war die Frage nach dem Mann des Tages daher schnell beantwortet. Noch nicht klar ist dagegen natürlich, ob Batshuayi wirklich bis zum Sommer in der Lage ist, den Abgang Pierre-Emerick Aubameyangs auffangen zu können. Ein erstes Ausrufezeichen aber hat der 24-Jährige definitiv schon mal gesetzt. Ebenfalls sein Premierentor nach dem Winterwechsel durfte am Samstag Mario Gómez bejubeln. Erstmals seit seiner Rückkehr nach Stuttgart traf der 32-Jährige beim 1:1 gegen Wolfsburg wieder für den VfB und untermauerte seinen Status als Hoffnungsträger im Abstiegskampf.