Baum freut sich auf den FC Bayern

Nach der Länderspielpause wartet auf den FC Augsburg eine äußerst undankbare Aufgabe. Am kommenden Samstag sind die Fuggerstädter beim FC Bayern München zu Gast. Trainer Manuel Baum blickt der Partie voller Vorfreude entgegen.

„Ich freue mich auf das Spiel, gegen einen Trainer, der schon viel erreicht hat und von dem ich mir sicher das eine oder andere abschauen kann“, sagte der FCA-Coach nach dem Training am Dienstagvormittag. Baum ist sich der Schwere der Aufgabe vollkommen bewusst. „Wir wissen natürlich, dass Bayern in der Bundesliga herausragend ist, wenn sie ins Rollen kommen“, betonte der 38-Jährige. „Nichtsdestotrotz wollen wir etwas mitnehmen.“

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Für das Duell mit dem FC Bayern müsse sich Baum „etwas Spezielles“ überlegen: „Im Spielaufbau sind sie sehr schwer auszurechnen – das ist ihre Qualität und das gilt es zu verteidigen. Wir brauchen eine gesunde Aggressivität, das mag keine spielstarke Mannschaft.“ In der Offensive gelte es, Räume zu finden, in denen Situationen spielerisch gelöst werden können.

Fragezeichen hinter Gregoritsch

Die Länderspielpause kam den bayerischen Schwaben nicht ungelegen. „Die Spieler, die zuletzt viel gespielt haben, haben in den letzten Tagen reduziert trainiert“, erklärte der FCA-Coach. Daher könne seine Mannschaft in den sechs Ligaspielen vor der Winterpause „noch einmal alles raushauen“. Fraglich ist, ob Michael Gregoritsch gegen den deutschen Rekordmeister auflaufen kann. Der Österreicher kehrte wegen Sprunggelenksproblemen vorzeitig von der Nationalmannschaft zurück. „Gregoritsch hatte heute wieder eine leichte Belastung, wir müssen nun schauen, wie er darauf reagiert“, gab Baum zu Protokoll.

Martin Hinteregger und Sergio Córdova sind nach überstandenen Verletzungen noch keine Option. „Cordova hat noch leichte Probleme“, betonte der Augsburger Übungsleiter. „Hinteregger steht wieder auf dem Platz und trainiert schmerzadaptiert, fürs Wochenende ist er allerdings definitiv noch keine Alternative.“ Der Einsatz von Alfreð Finnbogason, der im Training zuletzt etwas kürzertreten musste, sei nicht in Gefahr.