Baumann dämpft Hoffnungen auf Belfodil-Verbleib

Bremens Ishak Belfodil avancierte beim 3:1-Sieg gegen den FC Augsburg am vergangenen Samstag mit zwei Toren zum Matchwinner. Sein Verbleib beim SVW ist allerdings unsicher. Geschäftsführer Frank Baumann sieht keine dringende Notwendigkeit, den Stürmer fest zu verpflichten.

Bis Sommer ist Belfodil vom belgischen Erstligisten Standard Lüttich ausgeliehen, der Algerier ließ kürzlich verlauten, er würde gerne in der Bundesliga bleiben. Baumann dämpfte die Hoffnungen auf einen Verbleib der Leihgabe in Bremen am Freitag aber. „Wir haben vorne mit Max Kruse, Aron Jóhannsson, Milot Rashica, Florian Kainz, Zlatko Junuzović und Fin Bartels, der im Sommer wieder fit ist, genug Alternativen“, listete er die Optionen in der Offensive laut der Bild auf. Mit Johannes Eggestein (19) und Josh Sargent (18), der erst ab nächster Saison spielberechtigt ist, stehen zudem noch zwei vielversprechende Talente in den Startlöchern. Fraglich, ob die chronisch eher klammen Norddeutschen angesichts dieser Auswahl bereit sind, die Kaufoption von kolportierten 6,5 Millionen Euro für Belfodil zu ziehen.

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Abschreiben will Baumann eine Festverpflichtung des 26-Jährigen, der in 25 Pflichtspielen für Werder lediglich fünf Tore erzielte, freilich noch nicht. „Es ist noch zu früh für eine Entscheidung. Wir warten Belfodils Entwicklung in den nächsten Spielen ab“, meinte er. Positiver ist der Trend bei Abwehrchef Niklas Moisander. Der 32-jährige Sommer-Neuzugang, dessen Vertrag 2019 ausläuft, ist in Gesprächen mit dem Klub. Geht es nach ihm, bleibt er beim SVW. „Die Sache ist eigentlich ganz einfach. Werder ist glücklich mit mir, ich bin glücklich mit Werder“, erklärte der Finne und zog auch ein Karriereende in Bremen in Betracht: „Das ist möglich. In meinem Alter ist es schwierig, noch mal die Liga zu wechseln. Und meine Familie fühlt sich sehr wohl in Bremen.“