Baumann glaubt weiter an offensiven Neuzugang

Werder-Geschäftsführer Frank Baumann hatte sich am vergangenen Freitag zuversichtlich gezeigt, dass die
Norddeutschen noch einen Transfer im Winter tätigen werden. Nun bestätigte er diese Einschätzung.

„Es gibt ein paar Spieler, die für uns interessant sind. Wir wollen etwas tun und klären, was machbar ist“, meinte der 42-Jährige laut dem Kicker. Die offensive Art und Weise, mit der Baumann die Versuche, einen Spieler zu verpflichten, kommentiert, dürfte ein Fingerzeig sein, dass einige Optionen wohl vielversprechend sind. Die mögliche Verpflichtung des Japaners Genki Haraguchi von Hertha BSC hat sich derweil zerschlagen. Der 26-Jährige wechselt auf Leihbasis für ein halbes Jahr zum Zweitligisten Fortuna Düsseldorf.

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Einen offensiven Spieler wollen die Grün-Weißen holen, um nach dem langfristigen Ausfall von Fin Bartels weitere Alternativen zu haben. Diese Verpflichtung könnte mit einem Abgang von Izet Hajrović einhergehen, davon aber nicht abhängen. „Wir sind in jedem Fall gesprächsbereit“, kommentierte Baumann die Situation des Bosniers. Hajrović selbst wird sich in den nächsten Tagen mit Interessenten unterhalten. Der 26-Jährige scheint keine Zukunft an der Weser zu haben.

Caldirola-Wechsel nur bei Ersatz möglich

Ein wenig anders stellt sich der Fall bei Luca Caldirola dar. Der Italiener kommt derzeit in der Innenverteidigung kaum zum Zug. Einen Wechsel könne sich der Defensivakteur zwar durchaus vorstellen, allerdings gebe es bisher weder konkrete Anfragen anderer Verein noch den geäußerten Wechselwunsch des Spielers. „Wenn Luca geht, muss auf dieser Position ein Spieler kommen“, stellte Baumann klar. Seine präferierte Vorgehensweise wäre wohl der Verbleib Caldirolas bei Werder: „Auch wenn er im Moment hintendran steht, hat Luca bewiesen, dass er ein guter Bundesliga-Spieler ist.“