Baumanns Vertrag wird wohl im Sommer verlängert

Am Dienstag wurde die Vertragsverlängerung von Werder-Cheftrainer Florian Kohfeldt bis 2021 bekannt. Doch die Norddeutschen ruhen sich nicht aus und basteln weiter an einer erfolgreichen Zukunft. Geschäftsführer Frank Baumann soll sich im Sommer längerfristig an die Grün-Weißen binden.

Baumann und Kohfeldt bildeten in den letzten Monaten das sportlich verantwortliche Erfolgsduo in Bremen. Seit der Installation Kohfeldts als Trainer der Profis geht es in der Bundesliga mit Werder steil bergauf. Baumann zeichnete sich dabei hauptverantwortlich für die Entscheidung, den 35-Jährigen vom U23-Coach zum Cheftrainer der ersten Mannschaft zu machen. Dieser zeigte sich wiederum im Zuge seiner Vertragsverlängerung dankbar für die gute Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer. „Florian und ich haben in allen Punkten die gleiche Meinung, für was Werder stehen sollte – auf dem Platz und auch darüber hinaus“, betonte Baumann auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Aufsichtsratschef Marco Bode bezeichnete ihn und Kohfeldt gegenüber dem Kicker bereits als „Team der Zukunft“.

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Einziges Manko ist die Laufzeit des Baumann-Vertrags. Dieser endet nämlich bereits 2019. Ernsthafte Sorgen, dass der Ex-Nationalspieler in nächster Zeit abtrünnig werden könnte, macht sich bei Werder allerdings niemand. Die Verhandlungen über eine Verlängerung wurden daher auf den Sommer terminiert, wenn die gesamte Saison zu bewerten ist. „Ich gehe davon aus, dass wir das Thema im Sommer nach oben auf die Agenda nehmen“, meinte Bode. Er rechnet langfristig mit dem Duo und scheut dabei auch die großen Vergleiche nicht: „Wie wichtig eine funktionierende Verbindung gerade im sportlichen Bereich für den Erfolg ist, haben wir ja bei Klaus Allofs und Thomas Schaaf gesehen.“

Aufsichtsrat mit Arbeit des Geschäftsführers zufrieden

Zweifel an der Arbeit Baumanns gibt es in der Bremer Führungsriege derweil keine. „Der Aufsichtsrat ist zufrieden mit Franks Arbeit und seiner Rolle“, stellte Bode klar. „Ich bin in sehr engem Austausch mit Frank. Er ist in dieser Frage selbst ganz entspannt und braucht keine schnelle Verlängerung.“ Die Fixierung der weiteren Zusammenarbeit scheint also nur eine Formsache zu werden. Zumal der 42-Jährige seit 1999, damals noch als Spieler, in Diensten der Grün-Weißen steht. Und wenn die Verlängerung dann in trockenen Tüchern sein sollte, kann ganz Werder einer postiveren Zukunft entgegen blicken.