Bayer gegen Mainz auf Wiedergutmachung aus

Bayer 04 Leverkusen hat am Sonntag (15.30 Uhr) das Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 vor der Brust. Mit einem Sieg könnte die „Werkself“ wieder auf den zweiten Tabellenplatz springen. Den Rheinhessen hingegen winkt bei einem „Dreier“ vorerst etwas Luft im Abstiegskampf.

Leverkusen startete mit einem 1:3 gegen den FC Bayern in die Rückrunde, hat die Niederlage gegen den Rekordmeister aber sichtlich gut verdaut. Am vergangenen Wochenende gab es einen klaren 4:1-Erfolg in Hoffenheim. Einmal mehr gehörte Leon Bailey zu den besten Spielern auf dem Rasen. Zusätzlich erwischte Lucas Alario einen Sahnetag und steuerte einen Doppelpack bei. Vielmehr als an das Duell mit den Kraichgauern dachte Trainer Heiko Herrlich im Vorfeld der Partie am Sonntag aber an das Hinspiel in Mainz. Damals verlor die „Werkself“ mit 1:3. „Das war mit Abstand unsere schlechteste Saisonleistung“, betonte der Übungsleiter auf der Pressekonferenz am Freitag. Nicht zuletzt deshalb erklärte Herrlich, dass der Respekt vor Mainz „riesig“ sei. Vor heimsicher Kulisse stehen die Chancen auf Wiedergutmachung allerdings gut.

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Mainz befindet sich trotz des 3:2 gegen Stuttgart in einer schwierigen Situation. Zwar bedeutete der Erfolg wichtige Punkte, es war allerdings auch der einzige „Dreier“ in den letzten sieben Bundesliga-Spielen. Die Tabelle lügt nicht – die Rheinhessen stehen nur drei Zähler vor dem Relegationsplatz. Bis auf den VfB Stuttgart konnten die Konkurrenten der 05er allesamt punkten, der VfL Wolfsburg bekommt seine Chance am Abend (18 Uhr) bei Hannover 96. Trainer Sandro Schwarz versprach im Vorfeld der Partie: „Wir werden alles an den Tag legen und alles dran setzen, in diesem schweren Auswärtsspiel eine Top-Leistung auf den Platz zu bringen.“ Als eines der torgefährlichsten Teams des Tabellenkellers (24 Treffer) ist Mainz in der Lage, auch in Leverkusen zu punkten.

Bayer 04 Leverkusen: Leno – L. Bender, Tah, S. Bender, Wendell – Baumgartlinger, Aránguiz – Brandt, Volland, Bailey – Alario

1. FSV Mainz 05: Zentner – Hack, Gbamin, Diallo – Brosinski, Holtmann – De Jong – Maxim, Latza – Mutō, Quaison

Die Favoritenrolle liegt im ersten Spiel am Sonntag klar bei der Heimmannschaft. Alles andere als ein Sieg der „Werkself“ wäre eine Überraschung. Dennoch dürfen die Rheinländer die 05er nicht unterschätzen. Damit ist allerdings nicht zu rechnen, sodass der Rückkehr auf Rang zwei nur wenig im Weg stehen dürfte.