Beim BVB verschärft sich der Umgangston

Mit dem Weiterkommen hatte bei Borussia Dortmund ohnehin kaum jemand gerechnet, nach dem 0:0 gegen Salzburg war der Frust aber dennoch groß. Der Umgangston verschärft sich beim BVB.

Kein Blatt vor den Mund nahm Trainer Peter Stöger nach dem kraftlosen Auftritt seiner Spieler. „Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten“, erklärte der BVB-Coach. „Die eine ist, die möglicherweise vorhandene spielerische Qualität auszuspielen. Wenn das nicht funktioniert, gibt es den zweiten Bereich, den man über Fleiß und Zweikämpfe abdecken kann. Der erste Bereich wurde nicht erfüllt und der zweite nicht angenommen.“

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Salzburg nämlich und nicht Dortmund war am Donnerstagabend die torgefährlichere Mannschaft – dabei hatten die Borussen bereits das Hinspiel mit 1:2 verloren. Statt des erhofften Sturmlaufs gab es vom Bundesligisten im Rückspiel aber erneut nur ein laues Lüftchen. „Wir haben es richtig schlecht gemacht“, räumte Stöger ein, dessen Zukunft in Dortmund immer ungewisser wird. „Wir diskutieren, ob es Sinn macht, weiterzumachen“, betonte er mit Blick auf die kommende Saison.

Klare Worte fand auch Marcel Schmelzer. „Verdient ausgeschieden“ sei sein Team, stellte der Kapitän fest. Schmelzer hofft nun, dass die Fehler intern klar angesprochen werden und die Mannschaft die richtigen Lehren aus den jüngsten Auftritten zieht. „Ich will nächstes Jahr Champions League spielen“, forderte der 30-Jährige.