Bescheidener Framberger weiß zu überzeugen

Raphael Framberger vom FC Augsburg wurde in dieser Saison immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Auch am Dienstag konnte der Rechtsverteidiger nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Sein Einsatz beim 1. FC Köln am kommenden Samstag (15.30 Uhr) sei aber nicht gefährdet.

Der gebürtige Augsburger konnte zum Trainingsauftakt nur individuelle Einheiten absolvieren. Es sei aber eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen. Oberschenkelprobleme aus dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach (0:2) machen ihm derzeit ein wenig zu schaffen. Framberger war gegen die „Fohlen“ zur Halbzeit für den Ghanaer Daniel Opare eingewechselt worden und so zu seinem ersten Einsatz im Jahr 2018 gekommen. Trotz einer besseren Leistung im zweiten Durchgang konnten die Fuggerstädter die Partie nicht mehr zu ihren Gunsten drehen. „Der letzte Pass hat oft nicht gepasst. Am Ende hat es leider nicht gereicht“, analysierte Framberger.

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In der Hinrunde konnte der 22-Jährige nur fünf Pflichtspiele für die Bayern absolvieren. Wiederkehrende Knieprobleme ließen ihn oft pausieren. Doch Framberger kämpfte sich immer wieder an die erste Mannschaft ran. Trainer Manuel Baum weiß er aktuell zu beeindrucken. „Es war super, wie Frami gegen Gladbach in der zweiten Hälfte gespielt hat. Er hat Schwung reingebracht und selbst auf engstem Raum richtig gute Sachen gemacht“, sagte der Coach. Auf der rechten defensiven Seite konkurriert der Rechtsfuß mit Opare. „Ich freue mich natürlich, wenn der Trainer mir das Vertrauen gibt“, meinte Framberger. „Ich bin aber nicht sauer, wenn ich mal nicht spiele.“

„In Köln wird es ordentlich zur Sache gehen“

Mit Opare versteht sich der Profi dennoch sehr gut, teilt auf Auswärtsfahrten sogar ein Zimmer mit ihm. So wird es wohl auch geschehen, wenn es für die nächste Partie nach Köln geht. „Für sie ist jedes Spiel ein Endspiel. Ich denke, es wird ordentlich zur Sache gehen“, kündigte Framberger an. Während die „Geißböcke“ weiter Boden auf das rettende Ufer gut machen wollen, könnten die Augsburger mit einem Sieg bereits am 20. Spieltag die 30-Punkte-Marke knacken.