Bestätigt: Neuer Vertrag für Badstuber, González kommt

Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Der VfB Stuttgart hat am Dienstag in doppelter Hinsicht für klare Verhältnisse gesorgt: Holger Badstuber bleibt den Schwaben überraschend doch erhalten, während Nicólas González wie erwartet als Ginczek-Ersatz verpflichtet wird.

Bislang hatte Badstuber stets betont, den VfB verlassen zu wollen, um mit einem anderen Klub in der kommenden Saison in der Champions League zu spielen. Unter anderen war er mit Lazio Rom in Verbindung gebracht worden. „Ich stand vor der Entscheidung, zu einem Champions League-Verein ins Ausland zu wechseln oder beim VfB zu bleiben. Für mich war die Frage, ob ich nach bislang 39 Champions League-Einsätzen für Bayern München künftig für einen Verein auflaufen möchte, zu dem ich praktisch keinen Bezug habe, oder ob ich hier beim VfB etwas mit aufbaue, was vielen Menschen hoffentlich lange in Erinnerung bleiben wird“, sagte Badstuber, der einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 unterschrieben hat. „Ich bin vom Weg, den der VfB eingeschlagen hat, genauso überzeugt wie von den Transfers, die getätigt wurden. Deshalb habe ich mich für den VfB entschieden und bin sehr gespannt, was wir hier in den nächsten Jahren gemeinsam erreichen können.“

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Der 20-jährige González tritt derweil das Erbe von Daniel Ginczek (VfL Wolfsburg) an. Als Ablöse werden rund 8,5 Millionen Euro fällig. Zudem sicherten sich die Argentinos Juniors eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent. In der abgelaufenen Spielzeit absolvierte González 24 Pflichtspiele, erzielte dabei sieben Treffer und bereitete zudem ein Tor seiner Mitspieler vor. Der Linksfuß unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023. Darüber hinaus soll WM-Shootingstar Benjamin Pavard weiterhin gehalten werden. „Wir wollen Benji davon überzeugen, dass der VfB noch ein Jahr sein Klub ist. Wir werden darum kämpfen“, sagte Reschke. Auf mögliche Angebote für den 22-Jährigen ging er allerdings ebensowenig ein wie auf eine angeblich bereits bestehende Vereinbarung mit Rekordmeister Bayern München ab 2019.