Bierhoff wehrt sich gegen Heidels Kritik

Das Scharmützel zwischen Oliver Bierhoff und Schalkes Sportvorstand Christian Heidel geht in die nächste Runde: Der DFB-Teammanager reagierte auf die Kritik des Verantwortlichen der „Knappen“.

Heidel äußerte am Donnerstag heftige Kritik und ging Bierhoff aufgrund dessen Äußerungen an. Dieser allerdings fühlt sich missverstanden. „Keinesfalls“ habe er zum Ausdruck bringen wollen, Schalke würde die Champions League nicht erreichen können, sagte der DFB-Funktionär gegenüber der Funke Mediengruppe: „Das war nicht meine Absicht.“ Bierhoff präzisierte seinen Kommentar dahingehend, dass München in der Champions League stets „sehr weit kommt“ und ein Spieler „mit Bayern immer die größten Chancen in der Champions League hat“.

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Bierhoff hatte Königsblau zudem dazu aufgefordert, Goretzka „nicht im Regen stehen zu lassen“. Beim Heimspiel gegen Hannover 96 (1:1) war der Mittelfeldmann von den Fans ausgepfiffen worden. „Es sollte jetzt langsam der Zeitpunkt gekommen sein, dass Schalke von niemandem Ratschläge oder Forderungen braucht. Wir mischen uns auch nicht bei der Nationalmannschaft ein. Das steht ihm nicht zu“, sagte Heidel.

Bierhoff sieht Schutz des Nationalspielers als seine Aufgabe

Diese Kritik allerdings nahm Bierhoff, der eigenen Angaben zufolge nach drei vergeblichen Anrufen bei Heidel inzwischen mit Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies telefoniert hat, nicht an: „Leon Goretzka war auf Schalke angegriffen worden und stand mit dem Rücken zur Wand. Es gehört zu meinen Aufgaben, Nationalspieler zu schützen. Ich will schon mit Blick auf die WM, dass Leon mit Selbstvertrauen und Energie zu uns kommt.“

(lei/sid)