Bittencourt-Wechsel nach Hoffenheim perfekt

Nun ist es offiziell: Leonardo Bittencourt verlässt den 1. FC Köln und wechselt zur TSG 1899 Hoffenheim. Die Kraichgauer zahlen die festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von sechs Millionen Euro.

„Leonardo Bittencourt ist ein technisch starker und beweglicher Spieler, der über einen sehr guten Antritt verfügt und im Eins gegen Eins extrem schwer zu verteidigen ist. Er findet immer wieder Lösungen auch in engen Räumen und wird unserem Spiel gerade gegen tief stehende Gegner sehr guttun“, erklärte TSG-Sportdirektor Alexander Rosen. „Leo kam in Köln vor allem über die linke Außenbahn, aber wir sehen ihn sehr variabel, also auch auf der Halbposition oder im Zentrum hinter den Spitzen. Er hat in der Bundesliga bereits nachgewiesen, dass er ein überdurchschnittlicher Spieler sein kann.“

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Bittencourt, der sowohl die deutsche als auch die brasilianische Staatsbürgerschaft besitzt und einen Vertrag bis 30. Juni 2023 unterschreibt, ergänzte: „In Hoffenheim wird seit Jahren hervorragend gearbeitet und die Tatsache, dass mehrere Spieler von dort aus den Sprung in die A-Nationalmannschaft geschafft haben, ist eine ausgezeichnete Referenz, die mich als ambitionierten jungen Spieler beeindruckt. Julian Nagelsmann hat mich als Trainer überzeugt, und ich bin sicher, dass ich von seiner Arbeit extrem profitiere und noch besser werd.“

Bundesliga und Champions League als Lockmittel

Dem Flügelspieler war es „wichtig, weiter in der Bundesliga und auch international zu spielen. Bei der TSG Hoffenheim habe ich diese Chance. Ich habe das gute Gefühl, dass ich mit meiner Spielweise ein hilfreiches Puzzleteil für weitere Erfolge der TSG sein werde“, ergänzte Bittencourt, dessen Vater Franklin einst für Energie Cottbus und den VfB Leipzig spielte.