Breitenreiter: „Haben alles versucht“

96-Trainer André Breitenreiter vermisst bei der knappen 0:1-Niederlage bei Borussia Dortmund die Konsequenz im letzten Drittel. Sportdirektor Horst Heldt will nicht von einer Krise sprechen.

Vier Niederlagen in Folge, zudem nur einen Sieg aus den vergangenen neun Spielen – bei Hannover 96 ist der Wurm drin. „Klar hat man das Gefühl, dass sie sich in einer Krise befinden, trotzdem sind sie eine gute Mannschaft, mit individuell gut besetzten Spielern. Das war schon ein hoher Aufwand, den wir betrieben haben, trotzdem konnten wir nicht alles verhindern, aber waren sehr kompakt“, meinte Heldt. Ein Traumtor von Michy Batshuayi nach einer Ecke besiegelte die Niederlage der „Roten“. „Es ist ärgerlich, dass wir durch eine Standardsituation das Tor bekommen“, haderte Heldt.

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Trainer Breitenreiter wollte seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, vermisste lediglich die Genauigkeit in der Offensive. So blieben Chancen bei 96 trotz Überlegenheit nach der Pause Mangelware. „Wir wussten, dass der BVB Druck machen würde, haben das aber mit Glück überstanden. Im zweiten Durchgang waren wir dominant – mit gutem Positionsspiel. Der letzte Pass fehlte aber häufig“, sagte er und ergänzte: „Bis zum Schluss haben wir aber alles versucht.“