Breitenreiter soll zeitnah bis 2020 unterschreiben

Foto: Cathrin Mueller/Bongarts/Getty Images

Bereits seit geraumer Zeit bemühen sich die Verantwortlichen von Hannover 96 um eine Vertragsverlängerung mit Trainer André Breitenreiter. Im Trainingslager am Wörthersee scheinen entscheidende Fortschritte erzielt worden zu sein.

Wie der Kicker berichtet, fehlt nur noch die Unterschrift unter das neue bis 2020 datierte Arbeitspapier des Trainers. Bei den Nachverhandlungen sei es nicht um mehr Gehalt gegangen, sondern vor allem um besondere Situationen wie etwa eine Entlassung oder den Wunsch des Trainers nach einem vorzeitigen Ausstieg. „Wir sind in guten Gesprächen mit der klaren Ausrichtung, dass wir den Vertrag mit André verlängern wollen. Da sind wir einen guten Schritt weiter, können aber noch keine Vertragsverlängerung verkünden. Es geht bei den Gesprächen um das gesamte Trainerteam, das ist absolut sinnvoll. Wir sind im Detail noch nicht fertig – aber auf einem sehr guten Weg“, sagte Sportdirektor Horst Heldt am Montag in einer Medienrunde.

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Nach wie vor sucht 96 nach einem neuen Innenverteidiger, Breitenreiters Wunschspieler Ermin Bičakčić (TSG 1899 Hoffenheim) genießt ob seiner Vergangenheit bei Erzrivale Eintracht Braunschweig jedoch nicht die volle Rückendeckung der Verantwortlichen. „Wir haben auf der Position nicht unbedingt etwas machen wollen – durch die schwere Verletzung von Timo Hübers müssen wir etwas machen. Da gilt es, aber nicht nur die kommende Saison, sondern auch die nächsten Spielzeiten zu betrachten. Wenn wir jemand verpflichten, dann hat es Bestand über die Saison hinaus“, sagte Heldt.

Heldt: „Wir haben kein Angebot für Ihlas vorliegen“

Ein weiterer Akteur könnte derweil den Handlungsspielraum der Niedersachsen erweitern. Angeblich steht Offensivmann Ihlas Bebou zum Verkauf und darf den Verein bei einem Angebot von rund 15 Millionen Euro noch in diesem Sommer verlassen. Noch vor einem Jahr zahlte Hannover 4,5 Millionen Euro an Fortuna Düsseldorf. „Das stimmt nicht ansatzweise. Wir haben kein Angebot für Ihlas vorliegen und haben auch nicht vor, ihn abzugeben. Wir sind froh, dass er bei uns ist. Ihlas ist ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft mit einem riesigen Potenzial, das noch nicht ausgereizt ist. Warum sollten wir ihn auf den Markt schmeißen? Das hat niemand gemacht und auch keiner vor“, sagte Heldt.