Bruchhagen bleibt im Hollerbach-Streit gelassen

Bernd Hollerbach ist vergangene Woche als neuer Trainer beim Hamburger SV vorgestellt worden. Eine vollständige Einigung zwischen dem HSV und den Würzburger Kickers gibt es allerdings noch nicht.

Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen bleibt im Streit mit den Würzburger Kickers um die Ablösemodalitäten für den Coach gelassen. „Ich denke mal, dass wir die Dinge schon klären werden“, sagte er beim Sportbusiness-Kongress SPOBIS in Düsseldorf. Zuvor hatten die Kickers eine Einigung dementiert und den Hanseaten eine Frist für ein neues Angebot gesetzt.

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„Ich habe das auch gelesen und die Würzburger haben uns auch geschrieben, dass sie eine andere Position haben“, betonte Bruchhagen, der sich von dem Ultimatum (Mittwoch, 12 Uhr) nicht aus der Ruhe bringen lässt: „Da muss man erst einmal abwarten. Ich habe eine Einigung mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden erzielt, und ich hatte keinerlei Argwohn, dass er nicht autorisiert ist, diese Einigung herbeizuführen.“

Der HSV hatte Hollerbach am 22. Januar als Nachfolger von Markus Gisdol vorgestellt, allerdings war der 48-Jährige trotz seines Rücktritts bei den Kickers im Sommer 2017 weiter vertraglich an den Klub gebunden. Bruchhagen sprach am Sonntag von einem „Ablösespiel“ für Hollerbach oder einer „Ausgleichszahlung“ als Entschädigung. Daniel Sauer, Vorstandsvorsitzender in Würzburg, erklärte am Montag, dass noch keine vertragliche und rechtlich wirksame Einigung zwischen den Klubs bestehe.

(sid)