Bruchhagen rechnet nicht mit Wintertransfers

Nach dem geglückten Debüt des neuen Trainers Bernd Hollerbach gegen RB Leipzig (1:1) herrscht Erleichterung beim Hamburger SV. Klub-Boss Heribert Bruchhagen hofft auf die Trendwende mit dem Ex-Profi und erklärt die Kaderplanungen für abgeschlossen.

Das Unentschieden in Leipzig ließ auch den Vorstandsvorsitzenden durchatmen. „Es war auf jeden Fall eine erfreuliche Tatsache, dass wir einen Punkt geholt haben“, meinte Bruchhagen bei Sky und blickte optimistisch in die Zukunft: „In dieser Woche habe ich viel über die Tugenden von Bernd Hollerbach gelesen. Wenn davon nur die Hälfte eintritt, dann haben wir eine gute Entscheidung getroffen.“ Der neue Coach kostet den Bundesliga-„Dino“ im Nachhinein aber noch etwas. Der 48-Jährige stand noch bei den Würzburger Kickers unter Vertrag, die Ablöse soll mit einem Freundschaftsspiel beglichen werden.

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„Eine Möglichkeit ist, dass wir ein Ablösespiel in Würzburg machen und die Einnahmen bei den Kickers bleiben. Sollte das Spiel nicht stattfinden, dann gibt es eine Ausgleichzahlung unsererseits. Würzburg muss entscheiden, was sie möchten“, erklärte Bruchhagen. Geld für neue Spieler will der HSV-Boss in diesem Transferfenster nicht mehr in die Hand nehmen. „Spieler, die uns verstärken würden, kosten inzwischen fast immer in einer Größenordnung im zweistelligen Millionenbereich. Den haben wir ohne Zweifel nicht“, betonte er und ergänzte: „Ich will nichts ausschließen, aber ich gehe mit einer großen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass wir mit diesem Kader die Rückrunde bestreiten werden.“