BVB: Favre kommt definitiv, Lichtsteiner unterschreibt nicht

Die Ernennung von Lucien Favre zum neuen Trainer von Borussia Dortmund ist nur noch eine Frage der Zeit. Der BVB soll sich mit dem langjährigen Gladbach-Trainer bereits auf einen Zweijahresvertrag geeignet haben.

„Es gibt nichts zu verkünden“, sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Donnerstag zwar auf Nachfrage. Zuvor hatte der Kicker jedoch berichtet, dass als Ablöse für Favre drei Millionen Euro fällig werden und auch die letzten Details geklärt sind. Der 60-jährige Favre hat in der Bundesliga bereits Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach betreut.

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„Er muss die Mannschaft stabilisieren und dafür sorgen, dass sie ein Stück weit Freude am Job zurückgewinnt“, sagte Watzke über das Trainerprofil des BVB im Interview mit der Rheinischen Post. Dem BVB habe es in der abgelaufenen Saison an Führungskraft und Aggressivität gefehlt. Zudem betonte Watzke: „Wir haben zu sehr allein auf das spielerische Vermögen gesetzt.“ Die Borussia habe den Einzug in die Champions League „ein Stück weit geschenkt“ bekommen. Das Interesse des Bundesliga-Vierten an Rechtsverteidiger Stephan Lichtsteiner von Juventus Turin hingegen ist erloschen. „Ich gehe nicht zum BVB. Wir haben uns nicht gefunden“, sagte Lichtsteiner der Schweizer Tageszeitung Blick.

(cbe/sid)