BVB nach Remis gegen Freiburg unzufrieden

Borussia Dortmund schafft es aktuell nicht, Spiele für sich zu entscheiden. Auch gegen Freiburg gab es am Samstag nur ein 2:2. Nach Abpfiff machte sich bei Spielern und Verantwortlichen des BVB Unzufriedenheit breit.

„Wir sind richtig gut reingekommen, haben nach dem Ausgleich aber den Faden verloren. Wir kamen in die gefährlichen, aber nicht in die ganz gefährlichen Bereiche. Wir haben zu wenig Risiko genommen. Am Ende ist dieser Punkt für uns glücklich. Wir nehmen ihn nach dem Spielverlauf gerne mit, obwohl er uns nicht zufrieden stellt“, resümierte Dortmunds Trainer Peter Stöger die Partie merklich enttäuscht.

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Auch Mittelfeldmann Nuri Şahin konnte dem Ergebnis nicht viel abgewinnen: „Ich kann mich über diesen Punkt nicht wirklich freuen. Klar ist es besser als zu verlieren, trotzdem bin ich nicht wirklich glücklich. Wir hatten viel zu wenig Bewegung in unserem Spiel, hatten kein sauberes Passspiel. […] Ich mache mir schon ein bisschen Sorgen um unsere Ziele. Wir müssen in die Champions League, unsere Ergebnisse gehen aber gerade nicht in diese Richtung. Unser Offensivspiel hakt, wir müssen mehr Chancen herausspielen und diese klarer nutzen.“

Bürki kritisiert pfeifende Anhänger

Torhüter Roman Bürki richtete das Wort nach Abpfiff an die Fans und übte Kritik. „Die Ost- und Westtribüne, da kommen die Leute ins Stadion, um ihre eigene Mannschaft auszupfeifen. Die sollen lieber zu Hause bleiben“, erklärte der Schweizer bei Sky. Von diesen Tribünen „hört man keine Unterstützung“, betonte der Keeper. „Das sind Leute, die keine Ahnung von Fußball haben. Die haben wohl nichts Besseres zu tun.“ Für seine Aussagen bekam Bürki schnell Gegenwind aus der Vereinsführung. „Ich finde die Aussage unpassend und inhaltlich falsch. Ich empfehle unseren Spielern, sich das Spiel noch mal 90 Minuten anzuschauen. Da müssen sie aufpassen, dass sie nicht selbst pfeifen. Der Zuschauer hat das Recht, seinen Unmut zu zeigen“, sagte Sportdirektor Michael Zorc. Bürki relativierte seine Worte kurz darauf via Instagram.