BVB peilt gegen den HSV den nächsten Dreier an

Borussia Dortmund bekommt es am Samstag (15.30 Uhr) mit dem Hamburger SV zu tun. Weiter als zwischen dem BVB und dem „Dino“ könnten die Saisonziele wohl nicht auseinander klaffen. Eines haben aber beide Mannschaften gemeinsam: Es läuft nicht nach Plan in der bisherigen Saison.

Der neue Messias ist er noch nicht ganz – und dennoch: Michy Batshuayi hat bei Borussia Dortmund Euphorie ausgelöst. Mit seinem Doppelpack beim 3:2-Erfolg in Köln sorgte der belgische Winter-Neuzugang für den ersten BVB-Sieg in der Rückrunde. Ob es dem Angreifer auch in den nächsten Partien derart gut gelingen wird, den Wechsel von Pierre-Emerick Aubameyang zum FC Arsenal vergessen zu machen, bleibt abzuwarten. Neben denen von Batshuayi tragen auch die Schultern von Marco Reus die Hoffnungen der Westfalen. Der Linksaußen hat seine Kreuzbandverletzung aus dem März 2017 inzwischen zwar überstanden, ein Einsatz gegen Hamburg allerdings ist nicht garantiert. „Marco hat die Woche über normal mittrainiert. Wir wissen, dass er gerne spielen möchte und er weiß, dass wir ihn gerne dabei hätten. Wir werden kurzfristig über einen Einsatz entscheiden“, erklärte Trainer Peter Stöger dahingehend. Raphaël Guerreiro ist zudem fraglich.

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Im Norden nichts Neues: Der „Dino“ taumelt. Wie schon in den letzten Jahren muss der Hamburger SV wohl bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt bangen. Seit zwei Spielen sitzt Bernd Hollerbach auf der Bank des Tabellensiebzehnten und holte dabei ebenso viele Punkte. In Leipzig und gegen Hannover gab es jeweils ein 1:1-Unentschieden. Mit der Aufgabe beim BVB wartet nun allerdings der nächste Kracher. Wie Hollerbach die hohe Hürde mit seiner Mannschaft nehmen will, verriet er auf der Pressekonferenz im Vorfeld: „Wir müssen wie in Leipzig stabil stehen, trotzdem immer wieder den Weg nach vorne suchen und mutig sein, wenn wir in Ballbesitz sind.“ Den gesperrten Kyriakos Papadopoulos dürfte Gideon Jung ersetzen.

Borussia Dortmund: Bürki – Piszczek, Sokratis, Toprak, Toljan – Weigl – Kagawa, Götze, Pulisic – Batshuayi, Schürrle

Hamburger SV: Mathenia – Sakai, Jung, van Drongelen – Diekmeier, Ekdal, Walace, Douglas Santos – Hunt – Wood, Kostić

Als Favorit für die Partie am Samstag darf sich der BVB sehen. Trotz aller Probleme in der laufenden Saison ist Schwarz-Gelb individuell sehr stark besetzt und immer für Tore gut. Hamburg allerdings bewies unter Hollerbach bisher, dass es imstande ist, zu kämpfen und sich dafür zu belohnen.