Caiuby: „Nicht auf den Lorbeeren der Hinrunde ausruhen“

Der Braslianer Caiuby zählte in der Hinrunde zur absoluten Stammbesetzung beim FC Augsburg. Kurz vor dem Rückrundenstart sprach der Stürmer über das kurze Trainingslager, seine sportliche Zukunft und den weiteren Saisonverlauf mit den Fuggerstädtern.

Der 29-Jährige feierte Weihnachten besinnlich im Kreise seiner Familie in der brasilianischen Heimat. Extrawürste wie einen eigenmächtig verlängerten Urlaub erlaubte er sich nicht. „Der Trainer hat vor der Pause eine ganz klare Ansage gemacht und jeder in der Mannschaft weiß, was Sache ist und dass wir uns nicht auf den Lorbeeren der Hinrunde ausruhen können“, meinte Caiuby in einem Interview auf der Vereinshomepage. Der FCA beendete die Hinserie auf einem starken neunten Platz. Damit an diesen Erfolg in der zweiten Saisonhälfte angeknüpft werden kann, bereitete sich die Mannschaft nach den Feiertagen auf den Kanarischen Inseln vor.

- Anzeige -

„Das Training war intensiv, wenn auch kurz. Wir haben sehr engagiert gearbeitet und ich denke, dass wir bestens für die Rückrunde gewappnet sind“, lautete das Fazit des Linksaußen. Die Stimmung im Team sei bestens gewesen. Caiuby fühle sich wohl in Augsburg und kann sich vorstellen, seinen 2020 auslaufenden Vertrag nochmals zu verlängern. Aber auch eine Rückkehr zu seinen fußballerischen Wurzeln wäre vorstellbar. „Ich hätte durchaus noch einmal Bock, in Brasilien zu spielen. Aber bis dahin sind es ja noch ein paar Jahre, der Fußball ist so ein schnelllebiges Geschäft und man kann über so viele Jahre hinaus keine seriösen Prognosen abgeben“, sagte der Rechtsfuß.

„Uns gefällt die Underdog-Rolle“

Bevor er diese Entscheidung treffen muss, steht ihm und dem Rest der Mannschaft allerdings die Rückrunde bevor. Die guten Leistungen der ersten Saisonhälfte sollen bestätigt werden. Für Caiuby waren die starken Auftritte der Hinrunde nicht überraschend: „Wir Spieler haben schon daran geglaubt, dass wir auch dieses Jahr wieder eine gute Rolle spielen können. Wir haben uns gut verstärkt und wir wissen, was wir können und welche Qualität unser Kader hat. Ganz ehrlich, ich finde es immer etwas respektlos, dass man uns so wenig zutraut, andererseits gefällt uns die Underdog-Rolle und es motiviert uns immer zusätzlich, als Abstiegskandidat gehandelt zu werden.“