Chelsea hat in die Spur gefunden

Der FC Chelsea hatte zu Saisonbeginn mehrere Rückschläge zu verkraften und kam nicht optimal ins Rollen. Aktuell allerdings haben die „Blues“ einen Lauf und klettern in der Tabelle Stück für Stück nach oben.

Der Saisonstart ging aus Sicht der Londoner komplett schief. Beim FC Burnley gab es am ersten Spieltag eine 2:3-Niederlage. Es folgten vier Siege und ein Remis, danach allerdings gab es zwei Niederlagen hintereinander. Gegen Manchester City (0:1) und bei Crystal Palace (1:2) patzte die Elf von Antonio Conte und verlor an Boden auf beide Vereine aus Manchester.

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Seitdem allerdings geht es für Chelsea bergauf. Nur eines der letzten 14 Premier League-Spiele (0:1 bei West Ham United) mussten die „Blues“ hergeben. Typisch für die Londoner ist die Defensive das Prunkstück. Insgesamt steht der aktuell Tabellendritte bei 16 Gegentoren nach 22 Spieltagen. Nur Tabellenführer City (13) ist besser, ManUnited kann die gleiche Bilanz wie die „Blues“ vorweisen. In den vergangenen 14 Partien musste Torhüter Thibaut Courtois nur achtmal hinter sich greifen, insgesamt spielte er elfmal zu Null.

Christensen spielt stark auf

Einen großen Anteil an den Erfolgen der Londoner hat der Ex-Gladbacher Andreas Christensen. War zum Start der Spielzeit noch nicht klar, ob sich der Däne langfristig durchsetzen kann, steht nach 22 Spieltagen fest: er kann. 16 Ligaspiele absolvierte der Innenverteidiger für Chelsea, die meisten davon über 90 Minuten. Trainer Conte setzt zumeist auf eine Dreierkette, in der der 21-Jährige neben Gary Cahill und César Azpilicueta gut funktioniert.

Dafür, dass es im Angriff läuft, sorgt vor allem Neuzugang Álvaro Morata. Der Spanier war vor der Saison für 62 Millionen Euro von Real Madrid nach London gewechselt und kommt in 19 Premier League-Spielen auf zehn Tore und vier Vorlagen. Beim 2:2 bei Arsenal am vergangenen Spieltag ließ der Angreifer allerdings drei Chancen liegen, die am Ende wertvolle Punkte kosteten. Bester Vorbereiter der Londoner ist Defensivmann Azpilicueta, der mit seinen Standards und Flanken immer wieder für Gefahr zu sorgen weiß.