Coutinho bittet offenbar um Freigabe

Der Wechselpoker um Coutinho geht in die nächste Runde, Zlatan Ibrahimović könnte Manchester United erhalten bleiben und Stoke City verpflichtet Bruno Martins Indi fest. Die Tagesübersicht aus England.

Noch am Freitagvormittag vermeldete der FC Liverpool, dass Coutinho nicht zum FC Barcelona wechseln wird. „Es ist der definitive Standpunkt des Klubs, dass keine Angebote für Philippe berücksichtigt werden und er ein Teil des FC Liverpool sein wird, wenn das Transferfenster schließt“, teilte die Fenway Sports Group, welcher der FC Liverpool gehört, mit. Trainer Jürgen Klopp freute sich über das Machtwort: „Wenn ich etwas sage, ist es vielleicht nicht 100 Prozent klar, weil ich immer nur auf irgendwelche Fragen antworte. Wenn die FSG aber etwas sagt, ist es 100 Prozent klar.“ Dennoch soll Coutinho britischen Medien zufolge um seine Freigabe gebeten haben. Ein Transfer ist somit weiterhin nicht gänzlich vom Tisch.

- Anzeige -

Wechseln könnte theoretisch auch Ibrahimović. Sein Vertrag bei Manchester United ist zum Ende der abgelaufenen Saison eigentlich ausgelaufen. Dennoch steht nicht fest, dass der Schwede die „Red Devils“ verlässt. Wie Sky Sports und die Daily Mail berichten, ist eine weitere Saison des Stürmers in Manchester durchaus möglich. Beide Seiten sollen aktuell über einen neuen Vertrag verhandeln. Zudem wolle der Verein Ibrahimović weiter intensiv bei seiner Reha unterstützen. Im April hatte sich der Routinier eine Kreuzbandverletzung zugezogen.

Stoke sichert sich Martins Indi

Innenverteidiger Martins Indi, der schon in der abgelaufenen Saison vom FC Porto an Stoke City ausgeliehen war, wird beim englischen Erstligisten bleiben. 7,7 Millionen Euro überwiesen die „Potters“ für den Defensivmann. Der 25-Jährige unterschrieb einen Fünfjahresvertrag.

West Ham United ist offenbar an einer Verpflichtung von William Carvalho interessiert. Der Mann von Sporting Lissabon gilt schon länger als Kandidat für einen Wechsel in die Premier League. Wie der Telegraph berichtet, befinden sich Verantwortliche des englischen Erstligisten in Lissabon. Ein Angebot über 30 Millionen Euro soll bereits abgegeben worden sein. Sportings Präsident Bruno de Carvalho soll allerdings auf die festgeschriebene Ablösesumme von 45 Millionen bestehen.

In weniger als zwei Wochen geht es endlich wieder los. Um bestmöglich informiert in die neue Bundesliga-Saison zu starten, finden Sie in unserem Sonderheft jeweils eine ausführliche Einschätzung zu Ihrem Lieblingsklub. Auch die 2. Bundesliga, die Premier League und La Liga kommen nicht zu kurz.Jetzt kaufen!