Dárdai sieht gerechtes Remis

Hertha-Trainer Pál Dárdai ist mit dem 1:1-Unentschieden gegen die TSG 1899 Hoffenheim unter dem Strich zufrieden, mahnt aber. Niklas Stark ärgert sich über die Szene, die zum Elfmeter führte.

Das 1:1 gegen die TSG war das dritte Remis im vierten Rückrundenspiel für die Hertha, die zumindest über Nacht auf Platz zehn vorrückte. „Aus meiner Sicht war es ein gerechtes Unentschieden, beide Mannschaften sollten damit zufrieden sein. Wir können damit leben, aber ich sage natürlich auch, dass wir irgendwann mal gewinnen müssen“, gab Dárdai den Mahner und resümierte: „In der ersten Halbzeit hatten wir eigentlich alles unter Kontrolle, bis zum Gegentor. Danach waren es ein paar chaotische Minuten. In der zweiten Halbzeit haben wir auf 4-4-2 umgestellt, damit kam der Gegner nicht so gut klar.“

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Für kurze Aufregung sorgte der Gegentreffer per Strafstoß. Der von Herthas Stark gefoulte Nico Schulz war zuvor in einer Abseitsposition angespielt worden, die Szene vor dem Elfmeter wertete Referee Deniz Aytekin aber als neue Situation. „Vor dem Tor ist das nach meiner alten Schule Abseits, aber ich habe mir die Situation vom Schiedsrichter erklären lassen“, meinte Dárdai. Stark haderte mit seinem Einsteigen vor dem Pfiff: „Es ist ein klares Foul, das muss man ganz klar sagen. Er war hinter mir, ich kann ihn nicht sehen. Dann ist das schon ärgerlich.“