Dárdai will an Gladbach-Partie anknüpfen

Hertha BSC trifft am Samstag (15.30 Uhr) auf den 1. FC Köln. Gegen die „Geißböcke“ bedarf es vor allem im Angriffsspiel einer Steigerung, um nach fünf sieglosen Spielen vor heimischem Publikum wieder zu gewinnen.

Bei der 1:2-Auswärtsniederlage in Mönchengladbach am vergangenen Wochenende erzielte die Hertha erst ihr siebtes Tor im zwölften Rückrundenspiel. Trainer Pál Dárdai hat für die aktuelle Offensivschwäche eine Erklärung parat. „Wenn der letzte Pass nicht kommt, können wir keine Tore schießen“, sagte der 42-Jährige. „In Gladbach haben wir viele dieser letzten Pässe gespielt und dadurch Chancen kreiert. Da müssen wir dranbleiben und so weitermachen.“ Der Hertha-Trainer versicherte, dass er und seine Spieler „alles für den Heimsieg geben“ werden. „Wir investieren in den Spielen viel, es wird enorm wichtig sein, in Führung zu gehen und dann vielleicht auch mal nachzulegen“, fuhr Dárdai fort.

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Während im Sturm momentan etwas der Schuh drückt, ist Rune Jarstein zwischen den Pfosten ein sicherer Rückhalt für die Hertha. Grund genug für den Hauptstadtklub, um den Vertrag mit dem Norweger zu verlängern. Angesprochen auf die Vertragsverlängerung, unterstrich Michael Preetz die Bedeutsamkeit des Keepers. „Seit Zsolt Petry Torwarttrainer ist, hat Rune Jarsteins Stellenwert im Verein drastisch zugenommen. Rune gehört zu den besten Torhütern in der Bundesliga. Wir sehen ihn jeden Tag im Training und dadurch auch, wie einsatzwillig er ist“, betonte er.

Lustenberger fraglich, Torunarigha fehlt

Personell muss Dárdai gegen Köln wieder umstellen. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit muss er auf Fabian Lustenberger verzichten. Der Mittelfeldspieler plagt sich mit Knieproblemen herum. „Es ist keine böse Sache, aber er fühlt sich nicht so wohl und ist wahrscheinlich nicht dabei“, sagte Dárdai. Definitiv nicht spielen wird Jordan Torunarigha. Der Innenverteidger wird wegen einer Prellung im Hüftbereich nicht im Kader stehen.