Dárdai: „Wir müssen punkten“

Hertha BSC tritt am Samstag (18.30 Uhr) beim Tabellensechzehnten Werder Bremen an. Trainer Pál Dárdai rechnet mit einer kampfbetonten Begegnung und bangt um Mitchell Weiser sowie Fabian Lustenberger.

Aus zwei ordentlichen bis guten Auftritten gegen den VfB Stuttgart (0:1) und Borussia Dortmund (1:1) holten die Berliner in diesem Jahr nur einen Punkt. Dárdai stellte deshalb auf der Pressekonferenz vor der Begegnung gegen Werder klar: „Ich hätte nichts dagegen, wenn wir jetzt grottenschlecht spielen und gewinnen. Wir müssen punkten.“ Das Rezept dafür hat der Hertha-Coach parat. „Bremen ist eine gute, disziplinierte und kompakte Mannschaft. Sie haben vom Spielermaterial eine ähnliche Qualität wie wir“, erklärte er und prognostizierte: „Das Spiel wird über die Zweikampfquote entschieden. Ich glaube, die Mannschaft, die mehr Zweikämpfe gewinnt und mehr reingeht, gewinnt.“

- Anzeige -

Ein Fragezeichen steht noch hinter der Zusammenstellung der Viererkette. Lustenberger, den seit Wochenbeginn muskuläre Probleme plagen, soll am Freitag selbst über einen Einsatz entscheiden. „Wenn Lusti morgen beim Abschlusstraining gut mitmachen kann, spielt er. Wenn er unsicher ist, bleibt er zuhause“, meinte Dárdai. Bei Weiser ist der 41-Jährige eher pessimistisch. „Mitch kann wahrscheinlich nicht spielen. Er fühlt sich mit seinem Muskel nicht ganz sicher und da gehen wir kein Risiko ein“, sagte er.