Den Blick auf den Pokal will Schwarz lieber vermeiden

Den Blick zurück möchten sie beim 1. FSV Mainz 05 lieber vermeiden – die 0:3-Klatsche im Pokal liegt schließlich erst anderthalb Monate zurück. Bei der erneuten Reise zu Eintracht Frankfurt am Samstag (15.30 Uhr) wollen die Rheinhessen nun möglichst ein Erfolgserlebnis einfahren.

Durchaus „lehrreich“ sei das Pokalspiel gewesen, räumte Sandro Schwarz am Donnerstag ein. Im Anschluss an die 0:3-Niederlage in Frankfurt und das folgende 2:4 gegen Hoffenheim nämlich stabilisierte der Mainzer Coach die Defensive. Ansonsten aber spiele der desolate Auftritt vom 7. Februar keine Rolle mehr in den Köpfen der Spieler. „Wir haben nicht die Motivation, etwas gutzumachen“, stellte Schwarz klar, „sondern wollen die defensive Stabilität aus den letzten Spielen mitnehmen.“ In diesen nämlich zeigte sich die Abwehr der Rheinhessen stark verbessert. Nur zwei Gegentore kassierte der FSV in den vergangenen vier Spielen. Den Relegationsrang allerdings hat Mainz noch immer nicht verlassen.

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Seit nunmehr sechs Spieltagen steht der Klub auf Platz 16. Schlechte Stimmung aber herrsche deswegen nicht: „Natürlich benötigen wir Ergebnisse und Punkte, aber wir üben alle unsere Leidenschaft aus“, wird Schwarz von der Vereinshomepage weiter zitiert. „Den Blick dafür, aus welchen Motiven, mit welchem Riesenspaß, wir alle einmal mit dem Fußball angefangen haben, gilt es beizubehalten.“ Hängende Schultern jedenfalls habe er bei seinem Team bislang keine ausmachen können. Dabei bangt der 39-Jährige vor dem Spiel noch um einen Einsatz von Emil Berggreen. Beim Stürmer will Schwarz die letzten Eindrücke abwarten. Definitiv fehlen werden lediglich Robin Zentner und Niko Bungert.