DFB ermittelt gegen Rangnick

Es war die wohl unschönste Szene des Abends: Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick stürmte in der Halbzeit des DFB-Pokalspiels gegen den FC Bayern (5:6 n.E.) samt seinem Smartphone auf den Platz. Der DFB hat nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Kurz vor der Halbzeit entschied Schiedsrichter Felix Zwayer nach einem Foulspiel von Arturo Vidal an Emil Forsberg an der Strafraumkante nur auf Freistoß und nicht auf Elfmeter. Eine strittige Szene. RB-Sportdirektor Rangnick sah sich gezwungen, den Unparteiischen via Smartphone eines Besseren zu belehren. Da sich zahlreiche Bayern-Profis das nicht gefallen lassen wollten, kam es kurzzeitig zu einer Rudelbildung.

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Bayern-Verteidiger Mats Hummels nannte die Aktion von Rangnick nach dem Schlusspfiff „unsportlich“. Auf Nachfrage der dpa bestätige der DFB das eingeleitete Ermittlungsverfahrens. Rangnick muss nun bis kommende Woche Donnerstag eine schriftliche Stellungnahme abgeben. Anschließend wird entschieden, ob das Vergehen weiter verfolgt wird.