DFB und DFL wollen Fanartikel-Richtlinien ausarbeiten

Der DFB und die DFL planen gemeinsam mit Vertretern der Anhängerschaft die Entwicklung einer Freigabe-Richtlinie für Fan-Utensilien. Das Konzept für die Pilotphase soll Anfang März verabschiedet werden.

Die Verbände gehen mit einer weiteren Initiative auf die Fanvertreter zu. Nach der bereits beschlossenen Aussetzung von Kollektivstrafen regten DFB und DFL nun eine Pilotphase zur Ausarbeitung einer einheitlichen Freigabe-Richtlinie für Fan-Utensilien an. Das hatten Vertreter der „Fanszenen Deutschlands“ in einem Sondierungsgespräch im November als wichtigen Punkt angesehen.

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In Zusammenarbeit mit den Klubs der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga, mit Fanvertretern und Fanbeauftragten wollen DFB und DFL Regeln dafür ausarbeiten, welche Fanartikel die Anhänger künftig in die Fußball-Stadien mitbringen dürfen und welche nicht. Letztlich obliege die Entscheidung allerdings immer noch den jeweiligen Klubs als Veranstalter vor Ort, hieß es in der Mitteilung von DFB und DFL. Das Konzept für die Pilotphase soll vom DFB-Präsidium in seiner Sitzung am 9. März 2018 endgültig verabschiedet werden.

(sid)