DFB weist Petersen-Einspruch zurück

Freiburg-Torjäger Nils Petersen ist mit seinem Protest gegen seinen Platzverweis vom vergangenen Samstag gescheitert. Das DFB-Sportgericht hat in mündlicher Verhandlung den Einspruch des Angreifers verworfen.

Damit hat Petersens Gelb-Rote Karte im Bundesliga-Spiel der Breisgauer beim FC Schalke 04 (0:2) und die daraus resultierende automatische Sperre für das Kellerduell der Freiburger am kommenden Samstag gegen den VfL Wolfsburg Bestand. „Die Annullierung einer Gelb-Roten Karte ist nach der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB nur bei einem offensichtlichen Irrtum des Schiedsrichters möglich. In diesem Fall lag allerdings ein offensichtlicher Irrtum des Spielers vor, nicht ein solcher des Unparteiischen“, begründete der Sportgerichts-Vorsitzende Hans E. Lorenz das Urteil.

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Petersen hatte zunächst die Gelbe Karte und in der 67. Minute dann die Gelb-Rote Karte von Schiedsrichter Tobias Stieler erhalten. Der Einspruch wurde von Petersen damit begründet, dass er die erste Verwarnung gar nicht mitbekommen habe, weil sie in seinem Rücken gezeigt worden sei. Freiburg wird gegen die Entscheidung vorgehen und beim DFB Einspruch erheben. „Wir werden dagegen Rechtsmittel einlegen“, sagte Freiburgs Anwalt Christoph Schickhardt.

(sid)