DFL entscheidet am 5. Februar über Kind-Antrag

Die DFL soll auf einer Sitzung am 5. Februar über den Ausnahmeantrag von Präsident Martin Kind von Hannover 96 bei der 50+1-Regel entscheiden. Der Klub-Boss gibt sich optimistisch.

Wie die Sport Bild berichtet, tagt der Verband am kommenden Montag darüber, ob der 96-Präsident die Mehrheitsanteile am Aufsteiger übernehmen darf. Bereits Ende Juli wurde der Weg für Kind freigemacht, als der Aufsichtsrat beschlossen hatte, dem Präsidenten die Anteile zu verkaufen und damit die 50+1-Regel intern zu kippen. Seitdem wartet der 73-Jährige darauf, dass die DFL den Ausnahmeantrag absegnet. Wegen verschiedener Klagen vonseiten der vereinsinternen Opposition gegen Kind, die allesamt scheiterten, verschob sich der Entscheidungstermin allerdings.

- Anzeige -

Laut DFL-Statuten kann ein Investor wie Kind die Mehrheit an einem Verein nur dann übernehmen, wenn er diesen mehr als 20 Jahre „ununterbrochen“ und „erheblich“ gefördert hat. Kind blieb zuletzt trotz der Verzögerungen gelassen. Er gehe weiter „davon aus, dass dem Antrag stattgegeben wird“, sagte der Unternehmer Mitte Januar. Sollte die DFL den Antrag ablehnen, werde er gegen diese Entscheidung juristisch vorgehen. Bekäme er vor einem ordentlichen Gericht recht, wäre die 50+1-Regel in der Bundesliga komplett gekippt.

(tku/sid)