Didavi lässt Wolfsburg jubeln

Der VfL Wolfsburg hat am Samstagnachmittag beim SC Freiburg einen immens wichtigen 2:0 (1:0)-Erfolg eingefahren. Die Niedersachsen vergrößern den Abstand nach unten und ziehen den Sportclub wieder mit rein.

Freiburg-Coach Christian Streich vertraute auf dieselben elf Profis wie bei der 0:2-Pleite auf Schalke. Auch Nils Petersen gehörte nach der Annullierung seiner Gelb-Roten-Karte zur Startformation. Bruno Labbadia veränderte seine Anfangself im Vergleich zum torlosen Remis gegen die Hertha auf drei Positionen: Paul Jaeckel (Bundesliga-Debüt), Daniel Didavi und Yunus Malli begannen anstelle von Jeffrey Bruma (grippaler Infekt), Josuha Guilavogui (gelb-gesperrt) und Victor Osimhen.

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Keine 90 Sekunden benötigten die Gäste aus Niedersachsen, um in Person von Didavi die Führung zu erzielen. Manuel Gulde und Malli kämpften an der Strafraumgrenze um den Ball, Didavi setzte nach und schob den Ball aus zentraler Position flach ins linke Eck (2.). Die frühe Führung gab dem VfL in den Folgeminuten merklich Rückenwind. Wolfsburg attackierte die Freiburger früh und ließ die Kugel bei eigenem Ballbesitz gut laufen. Die Hausherren benötigten einige Zeit, um sich vom Schock des frühen Gegentreffers zu erholen. In der Folge übernahmen die Breisgauer aber mehr und mehr die Kontrolle, auch weil die Gäste zu passiv agierten. Torchancen blieben bis zur Pause dennoch auf beiden Seiten Mangelware.

Freiburg zu harmlos

Der zweite Abschnitt startete mit Gelegenheiten auf beiden Seiten. Zunächst platzierte Ignacio Camacho einen Kopfball knapp neben das Freiburger Gehäuse (50.), ehe Vincent Sierro auf der Gegenseite nach Zuspiel von Janik Haberer aus aussichtsreicher Position völlig verzog (56.). Die nächste gute Chance hatte Malli, der aus zwölf Metern am stark reagierenden Alexander Schwolow scheiterte (67.). Während den Freiburgern langsam aber sicher die Zeit davon rannte, tickte die Uhr aus Wolfsburger Sicht nur langsam herunter. Kurz vor Schluss machten die Gäste dann aber alles klar: Der kurz zuvor eingewechselte Divock Origi vernaschte auf der rechten Seite Çağlar Söyüncü und spielte den Ball dann platziert auf den ersten Pfosten, wo Didavi eiskalt aus etwa fünf Metern verwandelte (83.). Kurz darauf war Schluss.