Dortmund will den ersten Sieg der Rückrunde

Borussia Dortmund bekommt es am Samstag (15.30 Uhr) mit dem SC Freiburg zu tun. Nach zuletzt zwei Unentschieden in Folge will der BVB endlich wieder dreifach punkten. Die Breisgauer allerdings sind im Aufwind.

Ein 0:0 gegen den VfL Wolfsburg und ein 1:1 bei Hertha BSC – mehr war für Dortmund in der Rückrunde bisher nicht drin. In beiden Spielen wurde deutlich, dass dem BVB in der Offensive die Durchschlagskraft fehlt, wenn Pierre-Emerick Aubameyang nicht auf dem Platz steht. Gegen Freiburg ist der Gabuner nun wieder dabei. „Auba hat eine sehr gute, sehr konzentrierte und professionelle Trainingswoche hinter sich“, unterstrich Trainer Peter Stöger am Freitag. Tore wären wichtig, denn der BVB verpasste es zuletzt mehrfach, sich auf den zweiten Tabellenplatz zu schieben. Die Konkurrenten lassen Punkte liegen, nur tun das die Westfalen eben auch. Um am Samstag wieder als Sieger vom Platz zu gehen, erinnerte Stöger seine Mannschaft an die Qualitäten des Sportclubs. Freiburg sei „immer für Überraschungen gut“, betonte der Österreicher. Im Hinspiel schaffte es Schwarz-Gelb trotz langer Überzahl nicht, über ein 0:0 hinauszukommen. Am Samstag wäre ein Remis nicht genug.

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Freiburg hat aktuell einen Lauf. Seit sieben Bundesliga-Spielen sind die Breisgauer inzwischen ungeschlagen. Zuletzt feierte die Mannschaft einen 2:1-Erfolg über RB Leipzig. Trotz zwischenzeitlichem Rückstand gab sich der SC nicht auf und drehte die Partie in der Schlussphase innerhalb weniger Minuten. Um in Dortmund zu bestehen, muss Freiburg vor allem aus dem Spiel heraus effizienter werden. Neun der jüngsten elf Tore erzielte der SC nach ruhendem Ball. Auch beim BVB wird das gewiss ein probates Mittel sein – Chancen aus dem Spiel heraus müssen die Freiburger dennoch nutzen. „Ich will das nicht anklagen, aber hätten wir die vielen Standardtore nicht gemacht, sähe es düster aus“, erklärte Streich am Donnerstag dahingehend. Die personelle Lage ist weiter angespannt. Florian Niederlechner (Kreuzbandriss), Yoric Ravet (Achillessehnenreizung) und Mike Frantz (Innenbandriss im Knie) werden definitiv fehlen, dazu sind Alexander Schwolow, Pascal Stenzel und Nicolas Höfler fraglich.

Borussia Dortmund: Bürki – Piszczek, Sokratis, Toprak, Toljan – Götze, Weigl, Kagawa – Pulisic, Aubameyang, Yarmolenko

SC Freiburg: Gikiewicz – Söyüncü, Gulde, Kempf – Stenzel, Koch, Günter – Abrashi – Höler, Haberer – Petersen

Auf dem Papier ist die Borussia am Samstag der klare Favorit. Freiburg allerdings schwimmt auf einer Erfolgswelle und zeigte im Hinspiel, dass eine Überraschung möglich ist. Insgesamt ist eine enge Partie zu erwarten, die lange spannend bleibt.