Eberl: Hecking „hat Herzblut für diesen Verein“

Sportdirektor Max Eberl hat sich auf der Mitgliederversammlung von Borussia Mönchengladbach einmal mehr hinter Trainer Dieter Hecking gestellt. Er warb zudem um Vertrauen in die Arbeit bei der Borussia.

„Dieser Mann hat Herzblut für diesen Verein, er gibt alles für Borussia. Ihr möchtet nicht erleben, wie Dieter Hecking nach dem 1:5 in München in der Kabine mit der Mannschaft umgegangen ist. Er war genau so enttäuscht wie Sie“, sagte Eberl. Nach einer guten Hinrunde sind der Borussia im Jahr 2018 nur drei Siege in 13 Spielen gelungen, nach zwei Champions League-Teilnahmen in den Spielzeiten 15/16 und 16/17 ist eine Rückkehr in den Europapokal erneut kaum noch möglich. Vor allem die Verletzten machten Hecking zu schaffen, allerdings blieben auch mehrere Spieler hinter ihren Möglichkeiten.

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„Wir wissen, dass wir uns hinterfragen müssen. Wir wissen, dass wir nicht alles richtig gemacht haben. Aber wir haben alle gesehen, was mit Ruhe und Konstanz zu erreichen ist. Es gibt Baustellen. Und um die zu beheben, benötigen wir etwas Zeit“, sagte Eberl. Der Verantwortliche warb zudem darum, den aktuell achten Tabellenplatz nicht als Misserfolg zu bewerten. „Mittelmaß ist mir lieber als Abstiegskampf. Bei der Geschichte von Borussia Mönchengladbach ist Langeweile manchmal gar nicht so schlecht“, sagte Eberl, der gleichzeitig betonte: „Aber ganz klar: Auf lange Sicht will ich nicht normal bleiben.“

(sid)