Eberl: „Wir werden ihnen definitiv weiter vertrauen“

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat sich am Wochenende gegen den FC Augsburg (2:0) für die Derby-Niederlage gegen den 1. FC Köln (1:2) zum Auftakt ins Pflichtspieljahr 2018 rehabilitiert. Am Montag sprach Sportdirektor Max Eberl über den Rückrundenstart, mögliche Transfers im Winter und die Talente im Kader.

Trainer Dieter Hecking setzte gegen Augsburg sechs Spieler ein, die 24 Jahre alt oder jünger sind. „Es können natürlich auch wieder Spiele kommen, in denen ihnen Fehler unterlaufen, aber wir werden ihnen definitiv weiter vertrauen“, erklärte Eberl auf der Vereinshomepage. Denn nur dann könne sich ein junger Spieler wirklich weiterentwickeln. „Wir haben in den letzten Jahren eine Mannschaft gebaut und geformt, die Fußball spielt und nicht nur zerstören will“, sagte er weiter.

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Die Spiele gegen Köln und Augsburg hätten die Ansicht der Gladbacher auf die Saison bestätigt. „Es ist extrem kompliziert, weil man das Gefühl hat, dass jedes Spiel offen ist“, erläuterte Eberl und fügte an: „In Köln waren wir die bessere Mannschaft, haben aber verloren. Gegen Augsburg haben wir verdient gewonnen, aber auch dieses Spiel war eng und hätte anders enden können.“ Bezüglich einer erneuten Leihe von Reece Oxford befinden sich die Borussen „weiter in Gesprächen mit West Ham United“, erklärte Eberl. Der Spieler wolle nach wie vor zurückkehren. Einen neuen Stand bei Jacob Italiano (Perth Glory) sowie Andreas Poulsen (FC Midtjylland) gibt es nicht. Die Gespräche laufen weiterhin.