Embolo: „Das wird mir dann zum Verhängnis“

Rekordtransfer Breel Embolo hat sich nach zehnmonatiger Verletzungspause zurückgekämpft. Am vergangenen Wochenende war der Schweizer an beiden Schalker Toren gegen den SC Freiburg (2:0) indirekt beteiligt.

Die Formkurve beim 21-jährigen Angreifer zeigt steil nach oben, vier der letzten sechs Pflichtspiele bestritt Embolo von Beginn an. Und dennoch klappt noch nicht alles. „Manchmal bin ich im Kopf schon einen Schritt weiter, als das auf dem Platz tatsächlich der Fall ist. Ich habe eine Situation dann gedanklich bereits abgeschlossen und überlege schon, was ich als nächstes tue“, erklärte Embolo im Interview auf der Vereinshomepage. „Das wird mir dann zum Verhängnis.“

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Schritt für Schritt hat sich der Schweizer Nationalspieler an die Startelf herangerobbt. Der Erfolg gegen Freiburg war bereits der sechste in Serie. „Wir machen momentan sehr viel richtig, sonst würden wir nicht da oben stehen. Umso spannender ist es doch, wie es laufen kann, wenn wir unser volles Potenzial abrufen“, betonte Embolo. „Das Trainerteam bereitet uns hervorragend auf den jeweiligen Gegner vor und wir schaffen es, uns vollkommen und ausschließlich auf das nächste Spiel zu fokussieren und alles andere auszublenden.“ Die Tabelle könne die Mannschaft „richtig einschätzen, es sind noch viele Spiele zu spielen“.

Die Entwicklung stimmt

Unter der Leitung von Domenico Tedesco habe jeder auf Schalke nochmal einen Sprung nach vorne gemacht. „Wir stehen als Mannschaft viel kompakter und arbeiten besser in Pressing-Situationen. In unseren dominanten Phasen wissen wir nun genau, wann wir es uns leisten können, uns ein paar Minuten zurückzunehmen – und wann nicht“, sagte Embolo. „Es kann noch alles passieren. Von daher werden wir weiter hart arbeiten und alles geben, bis wir unsere Ziele erreicht haben.“