Embolo: „Schalke ist ein großer Verein“

Nach einer schweren Verletzung dauerte es einige Zeit, bis Breel Embolo beim FC Schalke 04 wieder zu Kräften kam. Zuletzt gehörte der Stürmer aber wiederholt zum Stammpersonal. Ein Abgang von S04 kam trotz der schwierigen Situation ohnehin nicht in Frage.

Im Interview mit der WAZ bestätigte Embolo, dass es im Winter einige Anfragen für ihn gab. „Es ist klar, wenn ein junger Spieler nicht spielt, dass dann Klubs aufmerksam werden“, erzählte er. Der 21-Jährige habe aber im ständigen Kontakt mit Sportvorstand Christian Heidel gestanden. „Für mich war klar, als ich mich im Winter gut gefühlt habe und mich auf dem richtigen Weg gesehen habe, dass es nur einen Plan A mit Schalke 04 gibt. Christian Heidel hat auch immer betont, mich nicht verkaufen zu wollen“, machte Embolo deutlich.

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Der teuerste Einkauf der Schalker Vereinsgeschichte hatte sich im Oktober 2016 einen Wadenbeinbruch sowie einen Riss der Syndesmose und des Innenbands zugezogen. Es dauerte einige Zeit, bis er wieder in Form kam. An der Entscheidung, zu Schalke gewechselt zu sein, habe er aber „kein einziges Mal“ gezweifelt. „Ich habe mit Schalke einen familiären Verein gefunden, in dem Fußball gelebt wird. Schalke ist ein großer Verein“, betonte Embolo. „Ich war verletzt und hatte so viel Unterstützung, wurde gezielt und behutsam herangeführt. Hier bei Schalke steht auch der Mensch im Vordergrund, nicht nur der Fußballer. Das ist manchmal sogar noch wichtiger, weil man dadurch großes Vertrauen aufbaut.“

„Es gab einige Interessenten aus der Bundesliga“

Mittlerweile kommt der junge Angreifer auf 20 Ligaeinsätze und fünf Scorerpunkte (zwei Tore, drei Vorlagen). In den letzten acht Begegnungen stand er sechs Mal in der Startelf. Am 30. Spieltag steigt nun das Revierderby gegen Borussia Dortmund auf Schalke. Als Embolo noch für den FC Basel auf Torejagd ging, sollen auch die Schwarz-Gelben an ihm interessiert gewesen sein. „Sagen wir mal so: Es gab einige Interessenten aus der Bundesliga“, erkärte Embolo auf die Frage bezüglich einer angeblichen BVB-Anfrage. „Aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nicht den Eindruck, dass ich für die Bundesliga bereit bin. Ich wollte noch in Basel bleiben, dort auch meine Lehre beenden. Und grundsätzlich bin ich der Meinung, dass mir die Farbe königsblau gut steht.“