Ex-Trainer Clement bemängelt Sanches‘ Mentalität

Für den hoch gelobten Renato Sanches sieht es mittlerweile nicht mehr ganz so rosig aus. Nach einer enttäuschenden Saison beim FC Bayern ist der Portugiese an Swansea City verliehen worden.

In einem Interview mit der Times äußerte sich der mittlerweile entlassene Paul Clement über die Personalie Sanches. Vor allem mentale Probleme sah der Engländer beim 20-Jährigen. „Als er kam, war er viel beschädigter als ich dachte. Es war wirklich traurig. Er war ein Junge, der fast das Gewicht der ganzen Welt auf seinen Schultern trug“, bedauerte Clement. Dabei galt der Europameister von 2016 schon bei seinem Wechsel zum FC Bayern als eines der größten Talente Europas.

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„Ich dachte, das wäre ein gewaltiger Coup für uns, einen Spieler solchen Kalibers zu holen, nach dem, was er ein Jahr zuvor bei der EM gezeigt hat. Ich wusste, dass es etwas Zeit brauchen würde. Ich war bei ihm in den ersten sechs Monaten bei Bayern und er hat kaum gespielt. Seine körperliche Verfassung war schlecht. Sein Selbstvertrauen unten“, fasste Clement den Start in München für Sanches zusammen. Nur dank einem persönlichen Draht zu Carlo Ancelotti kam das Geschäft für Swansea zustande. Doch das schmeckte Sanches zu Beginn ebenso wenig. „Sanches war am Anfang nicht so begeistert. Er dachte, er würde zu ManUnited, Chelsea oder PSG gehen. Die Bayern haben gesagt: ‚Da gehst du nicht hin, es wäre dieselbe Situation, du würdest nicht spielen'“, fügte Clement an.