Fabián brennt auf sein Comeback

Ein Comeback im Februar hatte Niko Kovač seinem Spielmacher Marco Fabián zuletzt in Aussicht gestellt. Der Mexikaner fühlt sich bereit und will dabei helfen, Eintracht Frankfurt in den Europapokal zu führen.

Mehrfach zu dämpfen versucht hatte Kovač die Erwartungen im Laufe des Januars. „Wir päppeln ihn noch zwei bis drei Wochen auf, damit er uns spätestens Anfang Februar zu 100 Prozent zur Verfügung steht“, hatte der Eintracht-Coach vor dem Rückrundenstart gegen Freiburg mit Blick auf Fabián gesagt. Inzwischen jedoch ist besagter „Anfang Februar“ fast erreicht – und Fabián brennt auf sein Pflichtspiel-Comeback. „Ich habe in den letzten Wochen jeden Tag zweimal trainiert. Ich fühle mich physisch gut, stark und prima vorbereitet“, erklärte der Mexikaner am Montagabend in der Sendung „Heimspiel!“ des hr-Fernsehens. Er fühle sich „hundertprozentig fit“, die Entscheidung über seine Einsatzzeit aber obliege dem Trainer: „Ich muss meinen Platz im Team zurückerobern. Das wird nicht einfach, denn wir haben ein tolles Niveau.“

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Sonderlich viel Grund, seine Aufstellung zu wechseln, hatte Kovač zuletzt schließlich nicht. Mit 30 Punkten steht die Eintracht derzeit bestens da und darf sich angesichts von Platz sieben sogar Hoffnungen auf die Europapokal-Qualifikation machen. Auch wenn der Frankfurt-Coach zuletzt immer wieder den Blick eher in Richtung Keller gerichtet hatte, so brennt die Mannschaft doch auf die Europa League: „Das wollen wir alle, das ist unser Traum. Wir wollen uns das erfüllen“, sagte Fabián weiter.

Fortschritte bei de Guzmán

Für das Ziel Europapokal muss die Eintracht allerdings ihre gute Form konservieren und möglichst am Freitag gegen Mönchengladbach den nächsten Sieg holen. Dafür haben die Hessen am Dienstag das Training aufgenommen. „Die Trainingsleistung stimmt. Man spürt, dass sich alle für Einsätze empfehlen wollen“, sagte Kovač. „Unser Ziel ist es, eine gute Woche hinzulegen, um am Freitag dann unsere guten Leistungen zuletzt auch zu bestätigen. Wir möchten den Auswärtssieg endlich mal wieder mit einem Heimerfolg vergolden.“

Verzichten musste der 46-Jährige am Dienstag weiterhin auf David Abraham, der im Kraftraum an seinem Comeback arbeitete. Der Abwehrchef laboriert seit Mitte Dezember an den Folgen eines Blutergusses im Schienbein. Ebenfalls nur zu individuellen Einheiten reichte es bei Marco Russ (Fersenprobleme) und Danny Blum (Wadenprobleme). Das Training mit Ball aufgenommen hat derweil Jonathan de Guzmán nach seiner Schulterverletzung. „Er fühlt sich besser, aber müssen ihm noch etwas Zeit geben“, erklärte Kovač. In zwei Wochen soll der Mittelfeldspieler wieder ins Teamtraining einsteigen.