FC Bayern: Keine längeren Ausfälle nach Sevilla-Spiel

Statt durch gefährliche Aktionen vor dem Bayern-Tor aufzufallen, bestach der FC Sevilla im Champions League-Viertelfinal-Rückspiel am Mittwochabend (0:0) vor allem durch Fouls. Der Rekordmeister muss jedoch keinen längeren Ausfall eines weiteren Profis befürchten.

Wie der FC Bayern am Donnerstag mitteilte, haben sich Javi Martínez, Robert Lewandowski, James Rodríguez und Rafinha nicht schwerer verletzt. Das ergaben Untersuchungen in München. Über die Einsatzfähigkeit des Quartetts für das Duell mit Borussia Mönchengladbach am Samstag (18.30 Uhr) will Trainer Jupp Heynckes erst nach dem Abschlusstraining urteilen.

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James hatte sich in der ersten Halbzeit eine leichte Oberschenkelprellung zugezogen, Lewandowski eine Prellung des Jochbeins inklusive Bluterguss. Der Torjäger verließ das Stadion mit einem dicken Pflaster unter dem linken Auge. Martínez, der in der Nachspielzeit von Sevillas Joaquín Correa rüde gefoult worden war, zog sich eine Knieprellung zu. Rafinha erlitt bei einer Rettungstat eine Prellung der linken Schulter. Heynckes rechnet derweil in den kommenden Tagen mit der Rückkehr von Arturo Vidal und David Alaba. Kingsley Coman (Syndesmosebandriss) und Manuel Neuer (Mittelfußbruch) fehlen nach wie vor.