Freiburg froh über die anstehende Länderspielpause

Der SC Freiburg schleppt sich der Länderspielpause entgegen. Nach dem 1:2 gegen den VfB Stuttgart suchte Christian Streich die Gründe für die Niederlage auch in der körperlichen Belastung. Zudem ärgerte er sich über eine Abseitsstellung vor dem 0:1.

„Nach vier Minuten liegst du in Rückstand nach einem irregulären Tor“, sagte Streich nach Abpfiff. Der wohl im Abseits stehende Christian Gentner nämlich hatte den Weg für Torschütze Mario Gómez freigeblockt. „Danach war es extrem schwierig für uns, wir waren verunsichert“, erklärte der SC-Trainer. In der zweiten Halbzeit habe es seine Mannschaft „gut gemacht“, sich dabei aber nur wenige Möglichkeiten erspielt. „Wir sind derzeit nicht in der Lage, uns viele Chancen zu erspielen“, sagte Streich mit Blick auf die Personalsituation, „da mache ich keinem Spieler einen Vorwurf.“ Immerhin reichte es für Freiburg zum Ausgleich durch Nils Petersen. Mit seinem zweiten Treffer jedoch besorgte Gómez die Entscheidung.

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Froh ist Streich, dass nun die Länderspielpause ansteht. „Einige Spieler“ hätten im Wochenverlauf „überhaupt nicht trainieren können“, erklärte der 52-Jährige: „Ich bin gottfroh, dass die Pause kommt, weil die körperliche Belastung grenzwertig ist.“ Ähnlich äußerte sich Petersen: „Viel Druck“ gebe es derzeit im Abstiegskampf, „körperlich und psychisch“, sagte der Stürmer dem SWR. „Da tut es gut, mal runterfahren zu können. Und ab nächster Woche konzentrieren wir uns dann auf Schalke.“ Im Abstiegskampf erwartet Petersen ein „Hauen und Stechen“ bis zum Schluss. „Wir wissen um die Gefahr. Und wir wussten auch, dass wir nie aus dem Abstiegskampf raus waren.“