Friedl: „Werder gehört nicht auf diesen Tabellenplatz“

Marco Friedl ist der erste Winter-Neuzugang des SV Werder Bremen. Der 19-Jährige wurde bis Sommer 2019 vom FC Bayern München ausgeliehen. Am Donnerstag trainierte er erstmals mit seiner neuen Mannschaft.

Der österreichische U21-Nationalspieler zeigte sich glücklich über den Transfer an die Weser. „Die Freude und die Erleichterung sind sehr groß. Die Leute, die ich bislang aus dem Verein kennenlernen durfte, haben mich alle sehr gut aufgenommen. Die letzten Tage waren sehr stressig, deshalb bin ich froh, jetzt hier zu sein“, sagte der Linksverteidiger im Interview auf der Vereinshomepage. Beim Rekordmeister trainierte Friedl zwar regelmäßig mit den Profis, kam aber überwiegend in der U23 zum Einsatz. In Bremen soll sich das ändern: „Ich möchte mich persönlich weiterentwickeln, noch besser spielen und vor allem möchte ich der Mannschaft helfen. Ich möchte, dass wir in der Rückrunde so viele Spiele wie möglich gewinnen und die Saison bestmöglich abschließen.“

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Erst am vergangenen Sonntag trafen sein Ex-Verein und sein neuer Klub aufeinander. Die Grün-Weißen präsentierten sich dabei stark und verloren nur unglücklich in München (2:4). „Ich habe mir das Spiel natürlich angeschaut. Ich fand, dass Werder ein sehr gutes Spiel gemacht hat. Sie haben bis zum 2:2 sehr, sehr gut mitgehalten. Es hat Spaß gemacht zu sehen, wie gut die Mannschaft Fußball gespielt hat“, analysierte Friedl. Von der Stärke seiner neuen Teamkameraden ist der Linksfuß überzeugt: „Ich weiß, dass die Mannschaft sehr viel Potenzial hat und nicht auf den Tabellenplatz gehört, auf dem sie aktuell steht. Ich bin davon überzeugt, dass wir noch einiges erreichen können in der Rückrunde.“

Einsatz des Neuzugangs in Leipzig noch offen

Am Samstag ist Werder beim Tabellenvierten RB Leipzig zu Gast (18.30 Uhr). Ob Friedl gegen die Sachsen schon mitwirken können wird, ist noch ungewiss. „Ich habe am Nachmittag das erste Mal mit der Mannschaft trainiert, aber wie es im Hinblick auf Samstag ist, kann ich jetzt natürlich noch nicht sagen. Dafür muss ich die nächsten Tage noch abwarten. Dann werde ich alles mit dem Trainer besprechen“, meinte der Ex-Münchner. Auf seiner Stammposition auf der linken defensiven Seite ist aktuell der Schwede Ludwig Augustinsson bei den Bremern gesetzt.