Fröhlich: „Das sind Szenen, die keiner will“

Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich war mit dem Ablauf der Videobeweis-Entscheidung beim Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und dem SC Freiburg (2:0) ebenfalls nicht zufrieden. Schiedsrichter Guido Winkmann hatte sieben Minuten nach seinem ersten Halbzeitpfiff noch einen Mainzer Strafstoß gegeben.

„Das sind Szenen, die am Ende keiner will“, sagte Fröhlich bei Eurosport. „Das ist nicht schön und keine Werbung für den Ablauf.“ In Mainz hatte Referee Winkmann die Spieler zunächst in die Halbzeitpause geschickt, auf Hinweis der Video-Assistentin Bibiana Steinhaus aber dann doch noch eine fragliche Szene selbst am Bildschirm überprüft und auf Handelfmeter für Mainz entschieden. Dennoch sei die Entscheidung „nicht anders möglich“ gewesen, sagte Fröhlich. Pablo De Blasis behielt nach dem Elfmeterpfiff die Nerven. In der 78. Minute legte er den zweiten Mainzer Treffer nach.

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„Ich lasse diese Dinge jetzt über mich ergehen und über die Mannschaft, thematisiere das nicht und versuche, das zu beeinflussen, was wir beeinflussen können“, sagte SC-Trainer Christian Streich. „Sollen sie machen, was sie machen wollen. Deshalb heißt es Schiedsrichter. Die entscheiden das, und wir haben das zu akzeptieren.“

(sid)