Für Clemens „geht nichts über den Rhythmus“

Diese Bundesliga-Saison war für den 1. FC Köln bisher eine große Herausforderung. Nicht nur mannschaftlich, auch individuell: Christian Clemens beispielweise kam über weite Strecken der Hinrunde nicht zum Zug. Unter Stefan Ruthenbeck hat sich das nun geändert.

Der Flügelspieler stand in jedem der letzten sieben Ligaspiele auf dem Platz. Zu Zeiten von Peter Stöger kam er oftmals, trotz der enormen Personalprobleme in der Hinserie, nicht zum Einsatz. „Es war nicht einfach für mich, nicht zu spielen und nach den Spieltagen nur Spielersatz-Training zu haben. Ich habe mich aber nie aufgegeben, nie hängen gelassen und immer in den Dienst der Mannschaft gestellt“, erzählte Clemens diesbezüglich. Seitdem Ruthenbeck die Domstädter trainiert, kam er nun wieder verstärkt zu Spielminuten. Er spüre wieder das „Vertrauen des Trainers“, betonte Clemens, und fügte an, dass als Profi „nichts über den Rhythmus“ gehe. Den scheint der Offensivspieler wieder gefunden zu haben.

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Der 26-Jährige kommt aus der Kölner Jugend und wechselte 2013 nach drei Jahren in der ersten Mannschaft zum FC Schalke 04. Dort konnte er sich nicht durchsetzen, Mainz 05 war die nächste Station. Im Sommer 2016 kehrte er in seine Heimat zurück. Anschließend erlebte er die Ausnahmesaison 2016/17, die mit der Qualifikation für die Europa League gekrönt wurde. Nun steckt der FC im Tabellenkeller. „Es liegt nur an uns. Wenn wir unsere Spiele nicht gewinnen, bringt es uns auch nichts, wenn unsere direkten Konkurrenten verlieren. 17 Endspiele in der Rückrunde: Jetzt kommt das nächste“, erklärte er mit Blick auf die nächste Begegnung. Am Freitag ist Borussia Dortmund mit Ex-FC-Coach Stöger zu Gast.